Im Spiegel-Online-Artikel wird von einer Vermutung gesprochen. Wenn man den Clip bei Youtube anschaut ist es imho eindeutig: der ist sturzbesoffen!
Ich wollte eben mal schnell eine ältere Version von Nero runterladen, zu der ich noch eine Lizenz besitze. Bevor ich downloaden konnte wurde ich aber verpflichtet, meine eMail-Adresse anzugeben, an die Ahead zukünftig gedenkt, Tipps, Sonderangebote und Produktinformationen von Nero zu schicken....
Manchmal fragt man sich echt, was sich die Firmen eigentlich denken. Mich würde schon interessieren, wie das Verhältnis Fake zu echten Adressen ist. Und wie Ahead dazu steht, wenn meine Adresse von jemanden einfach so eingetragen wurde... In Deutschland spricht die landläufige Rechtssprechung soweit ich weiß von double-opt-in und ich bezweifle mal, dass das hier gegeben ist.
Heute in meinem (selbstgebastelten) Feedreader gesehen:
Ich fand lustig, dass die beiden Meldungen direkt untereinander standen und scheinbar innerhalb einer Minute 1.000 Leute mehr entlassen werden sollen. Die Meldungen haben sich zwischenzeitlich übrigens nicht verändert und Spiegel-Online meldet weiterhin 12.000, Tagesschau.de 11.000 gestrichene Stellen
Über Ehrensenf bin ich auf Minesweeper als Film gestoßen.
Am besten fand ich den Teil:
- Why are you here Soldier?
- I'm here because I am bored!
Zeit für eine Runde Minesweeper würde ich sagen
Ein finnischer Konzern macht Werbung für junge Ingenieure. Ziemlich lustig, so lange man nicht im Zug sitzt ![]()
gesehen bei bahn-spass.de, vergessen und dann bei Ehrensenf wiederentdeckt.
Irgendwie verkomme ich in letzter Zeit zu einem "Politik-Basher" aber die Aussagen von Herrn Tony Blair müssen einfach kommentiert werden: Er sagt, dass er seitdem er nicht mehr Premierminister ist manche Dinge erst wieder lernen musste, wie man zum Beispiel ein Handy benutzt und das man an roten Ampeln anhalten muss. Für mich ist das der allerbeste Beweis, wie Weltfremd manche Politiker der ersten Etagen sind. Das solche Menschen dann auch glauben, dass man über das Internet jeden PC durchsuchen könnte und dabei die Inhalte der kompletten Festplatte "mal eben" sichern könnte, wundert da nicht mehr.
In den letzten Tagen haben sich bei mir einige Tabs mit lustigen Videos angesammelt:
24 auf Schwäbisch: Die Kult(?)Serie 24 Stunden wurde neu Synchronisiert. Auf Schwäbisch. Als Schwabe darf ich mir das nicht entgehen lassen
[Clip 1] [Clip 2] [Clip 3] Einfach köstlich. Gefunden bei JeanPierre. Danke dafür ![]()
Der Wind: Ein netter Werbeclip für Windenergie. Gesehen bei Ehrensenf
Unsichtbares Seil: Eine lustige Idee, wie man Autofahrer iritieren kann und sie damit implizit zum langsamfahren zwingt. Ebenfalls bei Ehrensenf gesehen
Der Blendtec-Schreck hat wieder zugeschlagen: ein iPhone wurde zermalen. Erstaunlich fand ich, wie lange das Display an war
Ich wage ja zu bezweifeln, dass die Geschichte so ganz stimmt, aber irgendwie trotzdem lustig: Das Powerbook eines Mac-Besitzers funktioniert nicht mehr und er schickt es ein. Der Service sagt: Wasserschaden, keine Garantie. Das regt den Besitzer dermaßen auf, dass er sein Powerpook schnappt und frei nach dem 1984er-Werbespott mit einem Vorschlaghammer zertrümmert. Das zeichnet er auch auf Video auf.
Angeblich hat er zwischenzeitlich von Apple ein neues bekommen. Ganz interessant sind auch die Kommentare zu den News auf der Macnews-Seite... Da sprechen die typischen MACies...
Heute erschien auf Spiegel Online ein Artikel zum Thema Online-Durchsuchung, der genau meine technische Meinung zum Thema wiederspiegelt: Mit sowas kann man keine Terroristen fangen. Jeder, der sich etwas mit der Materie auseinandersetzt wird, sofern er Bedarf sieht, Sicherheitsvorkehrungen treffen, die verhindern, dass ein Schnüffelversuch erfolgreich wird. Wenn ich zum Beispiel Terrorist wäre, und bedenken hätte, dass es das BKA tatsächlich schafft, einen Trojaner auf meinem Linux-PC (den verwende ich logischerweise, denn wer weiß schon, was M$ alles eingebaut hat) zu platzieren, würde ich die Kommunikation nur noch auf Basis von sicher verschlüsselten (PGP) eMails ablaufen lassen, diese auf einen USB-Stick speichern und auf einem "sauberen" Rechner ohne Internetverbindung entschlüsseln. Dieser ist logischerweise mit einer Festplattenverschlüsselung versehen und steht in einem Stahlkäfig, wird ausschließlich von Batteriestrom gespeißt und hat außerdem noch einen Schalter mit einer Starkstrom-Direktverbindung zum RAM. Abhören ist also nix, und wenn eine Hausdurchsuchung kommt grillt man "aus versehen" den RAM....
Nicht, dass ich mich hier als Terrorist outen will, aber was ich als normaler Mensch mal eben überlegen kann, kann auch jeder Terrorist. Zumal es ja nicht notwendig ist, dass jeder Terrorist einer Zelle diese Überlegungen anstellt, sondern nur einer die Idee braucht und diese an seine "Kollegen" weitergibt.
Wie wird also das Ergebnis aussehen? Terrorismus kann man damit nicht verhindern, aber dafür viele Ahnungslose bespitzeln. Und das System, wenn es denn sowieso schon da ist auch gleich mal gegen Kinderschänder einsetzen. Und gegen Mörder, die ihre Morde sauber auf der Festplatte dokumentieren (gibts die?). Und gegen Menschenhändler. Und gegen Steuerhinterzieher. Und gegen die Tauschbörsen-Nutzer. Und gegen die Parksünder. Und und und...
Ich bin mir sicher, dass jeder, der etwas zu verbergen hat, dies gegenüber der Online-Durchsuchung auch hinbekommt, wenn er es denn nur will. Gerade beim angeführten Terrorismus bin ich mir ebenso wie bei der organisierten Kriminalität sicher, dass die betreffenden Personen dies auch tun.
Daher finde ich, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt, wie mit der Thematik umgegangen werden kann: Entweder die Sache wird fallen gelassen oder man verkauft das Volk nicht für Dumm und sagt klipp und klar, dass es möglicherweise bei der Terrorbekämpfung hilfreich sein kann, aber primär für die "normale" Kriminalität eingesetzt wird und somit jeder Internetnutzer ins Visier der Fahnder kommen kann.
An sich ist zweiter werden ja nicht schlecht. Klar, es wäre noch etwas besser gegangen, aber man gehört zumindest zu den Besten. Normalerweise zumindest. Bei einem Kuchenback-Wettbewerb in Großbritannien ging es einer Britin scheinbar aber nicht so. Sie wurde zweiter, obwohl sie die einzige Teilnehmerin war. Auch eine Möglichkeit, der guten zu sagen, dass die Jury mit dem Kuchen nicht ganz zufrieden war ![]()
gefunden bei tagesschau.de
Gestern wurde ja in Karlsruhe das Urteil zur Veröffentlichung von Nebeneinkünften gefällt. Heute wurden diese dann veröffentlicht. Wenn ich sehe, was da manche "nebenbei" verdienen, wundere ich mich, wie das gehen soll... Auf der einen Seite werden die hohen Bezüge der Bundestagsabgeordneten unter anderem damit begründet, dass sie eine enorm hohe Arbeitsbelastung haben, auf der anderen Seite können sie dann aber teilweise dutzende Nebenbeschäftigungen nachgehen.
zum Beispiel die Einkünfte von Guido Westerwelle empfinde ich noch als echte Nebeneinkünfte. Er verdient an einem Vortrag mindestens 7000€. Ich vermute mal, dass er da einen verdammt guten Stundenlohn hat, denn der Vortrag samt Vorbereitung nimmt ihn wahrscheinlich maximal einen halben Tag in Anspruch. Die 14 Vorträge seit Ende 2005 würde ich daher tatsächlich als Nebenbeschäftigung ansehen.
Wenn ich aber die Nebenbeschäftigungen von dem Bundestagsabgeordneten aus meinem Heimat-Wahlkreis, Hans-Joachim Fuchtel anschaue, dann denke ich, dass dies nicht mehr so einfach nebenher geht: Er hat seit der letzten Bundestagswahl über 50 Mandate in der Anwaltskanzlei Klaska gehabt. Ich kenne ja nicht seine Stundensätze, aber die mindestens 52.000€ verdient mancher der Vollzeit arbeitet nicht. Interessant finde ich, dass er scheinbar im Oktober 2006 besonders viel Zeit für Nebenjobs hatte: Ich kenne die verdienste von Anwälten nicht genaum, aber zwei Mandate, die insgesamt mindestens 8000€ einbringen macht man bestimmt nicht "mal eben nebenher" selbst wenn man Herr Fuchtel jeden Tag nur 3h dafür aufgewendet hat, ist das meiner Meinung nach zu viel. Schließlich wird er in den Bundestag gewählt, um seine Wähler zu vertreten und bekommt dafür Geld. Ebenso ist der letzte Mai interessant. Da hatte er Zeit für 5 Mandate à 1000-3500€. Ich glaube ich werde Bundestagsabgeordneter, wenn man da so viel Zeit hat, um andere Dinge nebenher zu tun ![]()
Wenn ich mir es recht überlege ist die Steigerung von Herr Fuchtel zum vielgescholtenen Friedrich Merz gar nicht mehr so groß: Merz verdient jährlich mindestens 56.000€ nebenher, Bei Herr Fuchtel waren es im Jahr 2006 mindestens 39.500€. Jetzt ist nur die Frage, aus welcher Sichtweise ich das betrachten soll: Arbeitet Herr Fuchtel viel nebenher oder Herr Merz relativ wenig? Ich tendiere eher dazu, dass beide zu viel nebenher arbeiten.
Manchmal stolpert man über die Zeitfresser. So ist es mir heute bei Ehrensenf passiert: Orb, der Spieletipp hat mich ca. 2h gekostet. Mein persönlicher Rekord: Irgendwas mit 8000 Punkte
Ich habe leider keinen Screenshot gemacht.
Die Telekom hat eine neue Art vorgestellt, wie man Fehler aus der Welt räumt: Ein Router, der von der T-Com vertrieben wurde, hatte einen Bug, der bewirkte, dass man über das Internet auf die Geräte zugreifen konnte. Ziemlich schlecht, besonders angesichts dessen, dass man darüber an die Zugangsdaten von T-Online-Benutzern kam, und damit auf deren Telefonrechnung einkaufen konnte. Da bisher noch viele Router nicht gepatched sind hat sich die Telekom dazu entschlossen, Zugriffe auf den fraglichen Port einfach für alle T-Online-Kunden zu verbieten. Auch eine Möglichkeit. Mehr dazu bei Heise.
Ich bin etwas hin- und hergerissen, was ich von der ganzen Aktion halten soll. Auf der einen Seite wird der Internetzugang der Kunden eindeutig beschnitten (wenn auch in einem kleinen, für die meisten nicht spürbaren Ausmaß
, auf der anderen Seite schützen sie ihre Kunden. Besser hätte ich es aber gefunden, wenn die Port-Sperre dynamisch erfolgen würde. Ich könnte mir das etwa so vorstellen: Wenn sich der Kunde einwählt wird automatisch geprüft, ob er einen fraglichen Router mit passender Sicherheitslücke hat und dann der Port gesperrt. Sonst sind weiterhin alle Ports erreichbar. Diese Lösung hätte zwar eindeutig mehr Aufwand seitens der T-Com erfordert, als einfach alle Kunden zu blocken, aber ich frage einfach mal ganz frech: Wessen Produkt hatte eklatante Sicherheitsmängel?