Neulich war ich kurz auf der Postfiliale in Seckenheim. Es hat getröpfelt, als ich reinging. Schon beim reingehen habe ich einen Spritzer Wasser abbekommen, mir aber nichts weiter dabei gedacht. Als ich wieder rauskam war der Regen stärker geworden und ich wusste auch, woher der Spritzer vorher kam:
Vorhin am Bahnhof Heidelberg: Drei Mädels mit ihren Einkaufstüten. Die Drei haben die Tüten direkt an der Haltestelle geplündert und angezogen. Mir schien es, als ob die Mädels direkt auf Disco- oder Kneipentour gingen und die Tüten nur gestört hätten... Das wäre früher, als die Läden nur bis 18:00 auf hatten auch nicht denkbar gewesen ![]()
... dass UMTS cool ist?
Wie ich im Beitrag zum Ende der Blog-Pause ja erwähnt habe, bin ich im Besitz eines neuen Handys. Ende März lief mein Vertrag aus und mit der Verlängerung habe ich mir das K800i von Sony Ericsson gekauft. Ich wollte entweder ein Handy das nur das nötigste Kann oder eines, dass eine so gute Kamera eingebaut hat, dass man Unterwegs Bilder knipsen kann, die man auch hinterher mal anschauen kann oder zur Not auch mal auf Papier ausbelichten. Sprich Optik, Auflösung und Bildqualität mussten stimmen. In Testberichten hat das K800i relativ gut abgschnitten und so habe ich es mir mal genauer angeschaut. Ich war ja bisher ein Siemens-Fan, aber seit meinem letzten Kauf vor zwei Jahren (M65) hat sich in der Handy-Abteilung von Siemens einiges getan. Heute gibts diese Marke ja gar nicht mehr. Da meine Brüder mit den Sony-Ericsson zufrieden sind habe ich mich dafür entschieden, nachdem mir o2 nach etwas handeln selbiges mit 512MB-Speicherkarte für 30€ angeboten hat. Mit der Kamera bin ich auch nach einigen Hundert Bildern im großen und ganzen zufrieden. Manchmal werden die Bilder etwas arg glattgebügelt und manchmal ist das Rauschen ziemlich stark, aber insgesamt bin ich wirklich zufrieden. Besonders den Autofocus und Blitz habe ich zu schätzen gelernt. Das Handy kann neben normalem GSM auch UMTS, was ich anfänglich gar nicht genutzt habe. Datenübertragungen sind bei Standardtarifen einfach zu teuer. Nach vor anderthalb Monaten habe ich mich dann informiert, was ein Datenpacket kosten würde und war mit dem Preis-Leistungsverhältnis von 10€ für 200MB zufrieden, so dass ich mir dieses Datenpaket dazugebucht habe. Seither ist das Mobile Internet wirklich angenehmer, da man nicht auf jeden Kilobyte achten muss... Nur ab und zu auf den Datenzähler im Handy schauen und einmal im Monat zurücksetzen. Was es bringt? Man kann die Zeit unterwegs nutzen und das Handy mit dem Notebook koppeln oder direkt mit dem Handy sufen. Und Blogeinträge wie diesen im Zug schreiben ![]()
Heute Nachmittag habe ich mich auf das Fahrrad geschwungen und bin in die Stadt gefahren. Da mir die ersten Besucher vom Karnevalsumzug schon wieder entgegenkamen wusste ich, dass ich zur richtigen Zeit gekommen bin: kurz vor Schluß. Wer sich jetzt irritiert fragt, weshalb ich denn genau „kurz vor Schluß” da sein wollte, dem sei gesagt, dass ich eigentlich ein Faschingsmuffel bin. Seit ich in Mannheim wohne hatte ich mich immer davor gedrückt. Trotzdem bin ich heute hingegangen um mir die letzten paar Wagen kurz vor Ende des Zuges anzuschauen. Die Verkleidungen und so waren ja ganz nett, aber ist das wirklich notwendig? Wenn ich mir sowas anschaue, dann kann ich nur den Kopf schütteln:
Jetzt weiß ich, was ich in Zukunft nicht vermisse. Wenn ich je nach Köln oder in eine andere Karnevalshochburg ziehen sollte, dann werde ich entweder auswandern oder in meiner Wohnung verschanzen
. Naja - wenigstens habe ich dieses Jahr kein Fettnäpchen mitgenommen ![]()
Eine noch ganz lustige Begebenheit am Rande: Auf dem Nachhauseweg hat mich in der Nähe des Landesmuseums {gt:49.4767760011552,8.49629402160645,Landesmuseum Mannheim} eine „Nonne” angesprochen, ob ich ihr helfen könnte ihr Auto zu suchen. Sie sei nicht von hier und wisse leider nicht mehr, wo sie genau geparkt hat, da im dunkeln irgendwie alles gleich aussehen würde. Sie wusste es wirklich nicht genau, denn ihre Beschreibungen waren widersprüchlich. Sie sei drei Stationen mit der Straßenbahn gefahren und am Tatteral {gt:49.481739192712055,8.473055362701416,Tattersal} ausgestiegen. Neben dem großen Parkplatz war ein wirklich großes Haus das außen verglast ist und genau gegenüber die Straßenbahnhaltestelle. Auf meine Nachfrage hin meinte sie noch, dass die Haltestelle von der Straße mit einem Geländer abgetrennt ist. Das passte aber alles irgendwie nicht zusammen. Am ehesten hat noch das Gebäude von der Sparkasse gegenüber der Haltestelle Planetarium {gt:49.47655989571344,8.489556312561035,Haltestelle Planetarium} gepasst. Dort erkannte sie aber nichts. Weiter in die Stadt rein konnte ich mir nicht vorstellen, da es dort keine großen Parkplätze mehr gibt. Das mit den drei Stationen kann also schonmal sicher nicht stimmen....
Lange Rede kurzer Sinn: Sie hat am Carl-Benz-Stadion geparkt{gt:49.477410369685806,8.501272201538086,Parkplatz am Carl-Benz-Stadion}, das Haus dort ist nicht komplett verglast sondern hat nur normale Fensterfronten, sie ist sieben Stationen gefahren und die Haltestelle dort steht frei auf der Straße. Sie war anscheinend relativ spät dran und hat daher nicht darauf geachtet, wo sie geparkt hat und wie sie genau in die Stadt kam. Das konnte ich irgendwie nicht nachvollziehen: Zum einen würde ich mir in einer fremden Stadt zumindest die Straßenbahnhaltestelle merken, an der ich eingestiegen bin, zum anderen würde ich mir aber auch nicht einen Streß machen, wenn ich die erste halbe Stunde des Zuges verpasse, da der ja sowieso ein weilchen für seinen Weg benötigt.
Schon beim weiteren Heimweg habe ich mir überlegt, ob es ihr Kostüm öfters gibt, da ich mich erinnerte, dass ich es auf einem der Wägen gesehen habe. Als ich vorhin auf den Fotos nachgeschaut habe musste ich feststellen, dass es das Kostüm vermutlich doch nur einmal gibt, da ich auf dem Foto dieselbe Person abgelichtet habe:
Wenn ich mir das im nachhinein überlege, dann macht es auf einmal Sinn, weshalb sie es so eilig hatte: Sie hatte einen Platz auf dem Radio-Sunshine-Wagen.
Ich will hiermit übrigens hervorgehoben haben, dass ich bis hier keinerlei Bemerkungen über den Orientierungssinn im allgemeinen und im speziellen gemacht habe – ich habe sie mir alle gedacht und dabei herzlich gelacht ![]()
Als ich vorhin die Rolltreppe vom Stuttgarter S-Bahn Hauptbahnhof hoch zum DB-Hauptbahnhof gelaufen bin ist mir folgendes Plakat ins Auge gesprungen und ich musste herzhaft einmal lachen. Das nenn ich mal passend platzierte Werbung ![]()
Letzte Woche habe ich mit meinem kleinen Bruder eine „kleine” Spritztour nach Papenburg unternommen. Er hatte dort bei einer bekannten Werft ein Vorstellungsgespräch und da 1300km plus Vorstellungsgespräch an einem Tag doch etwas viel sind und ich nichts wichtiges zu tun hatte, bin ich mit ihm gefahren. Die Hinfahrt lief, abgesehen von einem kurzen Stau um Köln wunderbar. Neubulach - Mannheim - Papenburg in weniger als 6,5h. Geplant hatten wir etwa 7,5 plus Toleranz, so dass wir letztlich fast drei Stunden zu früh dran waren. So konnten wir uns ein gemütliches Plätzchen suchen und etwas zum Mittag essen. Ich hatte außerdem mir noch ein paar Geocaches in der Nähe rausgesucht, damit mir nicht langweilig wird. Einen davon haben wir dann auch gesucht und gefunden: Den Cache an der Friesenbrücke in Weener {gt:53.15955,7.37655,Friesenbrücke in Weener}. Die Schwierigkeitsangaben mit einem von fünf Sternen waren nicht haben gepasst. Ein halber Stern wäre auch in Ordnung gegangen ![]()
Für weitere Caches hatte er dann aber keine Lust, da er sich lieber auf das anstehende Gespräch noch etwas vorbereiten wollte. Mir wäre es an seiner Stelle wohl genauso gegangen.
Leider wollte mein Bruder sein Handy nicht zum Gespräch mitnehmen, so dass ich im Prinzip warten musste, bis er fertig ist und konnte in der Wartezeit nicht noch andere Caches machen. Daher habe ich mich auch mit dem einen Cache begnügt, der direkt neben der Werft liegt: Emsland EL01, Meyer Werft {gt:53.10441666,7.3625,Emsland EL-01 - Meyer Werft}. Kaum als ich meinen Bruder abgeliefert und das Auto geparkt hatte begann ein leichter Sprühregen. Bei wenigen Grad Celsius über dem Nullpunkt ein hässliches Wetter, aber egal
Nach etwas suchen und einem kleinen Irrweg – ich war zuerst 10 Meter östlich, und hatte zwischen mir und Cache das Wasser – fand ich den Cache ohne Probleme. Die Anlagen der Werft sind schon faszinierend. Die Höhe der Hallen lässt sich auf dem Bild schlecht abschätzen. Das gelbe Teil im Vordergrund in der rechten Bildhälfte ist ein normaler Seecontainer. Die Halle rechts, die nicht mehr ganz aufs Bild gepasst hat etwa 80m hoch. Unter dem Gesichtspunkt ist es dann nochmal faszinierender, was bei einer Überführung eines Schiffes passiert. Da werden etliche tausend Tonnen Stahl zentimetergenau durch die enge Ems gelotst.
Anschließend war meine Jacke und die Haare doch nässer als erwartet. Kleine Tropfen machen auch naß
Ich bin dann noch schnell in die Innenstadt von Papenburg gefahren um zu tanken und noch etwas Verpflegung für die Rückfahrt zu besorgen. Dabei musste ich feststellen, dass Papenburg ein wirklich beschauliches Städtchen ist. Durch die Innenstadt führt auch ein Kanal, auf dem einige alte Schiffe stehen{gt:53.079377,7.3926293,Hauptkanal Papenburg}:
Das Vorstellungsgespräch meines Bruders hat länger gedauert als erwartet, was dazu führte, dass ich die restliche Zeit mit warten verbrachte. Wenn ich gewusst hätte, dass er erst um kurz vor sieben fertig ist, dann hätte ich auch noch die anderen acht Caches, die ich rausgesucht hatte, gemacht. Naja. wenn das mit dem Gespräch geklappt hat, dann werde ich nicht das letzte mal dort gewesen sein
Die Rückfahrt lief noch problemloser wie die Hinfahrt und so kams, dass wir weniger als 5,5h brauchten. Als wir dann daheim waren, war ich auch froh, denn irgendwann hat mir dann doch der Allerwerteste weh getan
Momentan windet es auch hier in Mannheim ziemlich stark. Heute morgen, als ich mit dem Fahrrad an die Uni gefahren bin hatte ich Gegenwind. Frei nach „Murphys Law” müsste ich eigentlich bei der Heimfahrt auch Gegenwind haben. Heute war es aber nicht so. Der Wind katkräftig in meine Richtung geblasen, so dass ich mit 25km/h bequem fahren konnte, ohne den Fahrtwind im Gesicht zu spüren. So machts Spaß. Soweit war auch noch alles klar.
Hinter Neuostheim war eine ziemlich große Pfütze, die sich quer über den Weg breit gemacht hat. Mit dem Schwung des Windes im Rücken habe ich mir gedacht, dass ich ganz schlau bin und nicht wegen der Pfütze bremse sondern einfach durch die Wiese nebenan fahre. Leider war das keine so gute Idee, denn auch in der Wiese stand das Wasser und es war ziemlich matschig. Das hatte die logische Folge, dass es kräftig gespritzt hat. Außerdem wäre ich fast vom Fahrrad gefallen, was ich nur mit ein paar beherzten Richtungskorrekturen verhindern konnte, aber die Folge hatte, dass es zu allen Seiten gespritzt hat. Ergebnis:
Ich habe die Aktion zwar ohne Sturz überstanden, aber die Hose ist definitiv ein Fall für die Waschmaschine und die Schuhe müssen auch geputzt werden.
Für die Zukunft merke ich mir: Wenn eine Pfütze quer über sie Straße ist, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Wiese nebenan auch durchnässt ist
Meine Mutter wollte vor einigen Wochen, als ich nach sie sich gewundert hat, weshalb ich schon Sonntagmorgens Richtung Mannheim aufgebrochen bin, von mir wissen, was den nun „Geocachen” genau ist. Meine Erklärung habe ich mit dem Angebot verbunden, einen Cache gemeinsam mit ihr zu heben. Diese Idee haben wir dann zu einer Familienwanderung ausgebaut.
Gestern war es dann soweit, dass wir einen Termin gefunden haben, an dem alle Zeit haben und ich meine Familie in die Geheimwelt des Geocachens einführen konnte. Leider konnte meine Mutter und die Freundin meines Bruder wegen Krankheit dann aber doch nicht mit. Wir anderen haben uns gestern dann aber trotz angekündigtem Regen auf den Weg in den Schönbuch gemacht. Auf dem Weg dorthin kam dann auch der Scheibenwischer des Autos kräftig zum Einsatz. An unserem Ausgangspunkt angekommen, haben wir beschlossen, die Erklärungen, wie das ganze jetzt genau funktioniert noch im Auto zu behandeln. Da war es wenigstens trocken. Als wir ein paar Minuten später ausgestiegen sind hat es zwar noch getröpfelt, aber es war quasi im Begriff aufzuhören. Nach dem gemeinsamen Gruppenbild, bei dem der Selbstauslöser etwas schlecht gezielt hat, zum Start legten wir dann los.
Zum einstimmen und aufwären haben wir dann zuerst den „Da Guck No-Kayh”-Cache {gt:48.580316666,8.9368333333,Da Guck No-Kayh} gehoben. Ich hatte mir den Cache sozusagen als Übung für den sicheren Versteck-Erkenn-Blick gedacht. Nach wenigen Minuten hatten wir den Cache auch. Eine wirklich gute Idee fand ich das Logbuch des Micro-Caches, das in eine Film-Hülle eingebaut war:
Auf dem Rückweg Richtung Parkplatz, dem Ausgangspunkt des eigentlichen Caches haben wir uns dann unserer Regenjacken entledigt, da die Sonne raus kam. „Schönbuch - Nordschleife” {gt:48.580383333,8.938816666,Schönbuch Nordschleife}, der eigentliche Cache, den wir an diesem Tag heben wollten ist ein Multi-Cache mit insgesamt 15 Stationen, die an einer Strecke mit über 15km verteilt sind. Die einzelnen Stationen waren größtenteils gar nicht so einfach zu finden, da es keine echten Caches waren, sondern lediglich Edding-Beschriftungen die die nächsten Koordinaten angaben. Wenn an den angegebenen Koordinaten eine Sitzbank steht und sonst nichts als Bäume, dann ist es ziemlich klar, wo man suchen muss. Wenn man dagegen mitten im Wald steht und auf Bäumen die Inschriften suchen muss wirds selbst mit den verschlüsselten Hinweisen schwer:
Wir haben aber trotzdem alle Stationen gefunden und konnten den Final dann aber erfolgreich heben, auch wenn uns allen zum Schluss nach gefühlten 20-25km gereicht hat. Glücklicherweise war es zurück zum Auto nicht mehr weit
Spaß hat es übrigens allen trotzdem gemacht – haben sie zumindest gesagt.
Im laufe des Nachmittags haben wir beschlossen, dass die beiden zu Hause gebliebenen auch noch einen Mini-Cache heben müssen, bevor wir den Tag gemeinsam mit einer Raclette-Runde abschließen.
Der Schönbuch ist zur Zeit übrgens wirklich schön, da sich das Laub momentan in allen möglichen Farben einfärbt. Besonders wenn die Sonne gegen die Blätter scheint und strahlend blauer Himmel ist kann man das Bild gar nicht beschreiben und der Foto bringt die Stimmung nicht mal annähernd rüber.
Komisch war, dass wir den kaum Menschen getroffen haben, was für die Gegend eigentlich sehr ungewöhnlich ist. Böse Zungen nennen die Wege dort Highways. Scheinbar waren die meisten aber vom schlechten Wetter des Morgens abgeschreckt und so trafen wir in den ersten 3 Stunden insgesamt vielleicht 10 Jogger und Radler und zuätzlich noch eine Horde Kinder, die scheinbar einen Kindergeburtstag an einer Grillhütte feierten. Es war aber eigentlich gar kein schlechtes Wetter, die meiste Zeit hat sogar die Sonne gescheint. Das haben die Leute scheinbar irgendwann dann auch mitbekommen und als wir Richtung Herrenberg kamen begegenten uns auf einmal ständig irgendwelche Leute…
Unterwegs habe ich übrigens noch zwei Panoramen mit dem Ausblick vom Schönbuch in Richtung Süden geschossen:
Und wieder ein Cache gehoben…
Heute habe ich auf dem Heimweg den GeoCache "Skyline Mannheim" {gt:49.47855,8.52465,Skyline Mannheim} gesucht und auch gefunden, nachdem ich gestern es abend schon einmal versucht hatte, mir aber nicht sicher war, ob ich wirklich an der richtigen Stelle gesucht habe, da ich die Beschreibung nur im Kopf „mitgenommen” habe und vor allem mein GPS mitten auf die Fahrbahn gezeigt hat, was wohl eher unwahrscheinlich ist
Nachdem es sowieso dunkel wurde habe ich abgebrochen und bin heute nochmal vorbeigefahren.
Schon von weitem sehe ich zwei Gestalten, die scheinbar was suchen... Mein erstes Mal, dass ich GeoCacher beim geocachen treffe
Sie waren eigentlich auf dem Weg zu einem der Neckarau-Caches, und wollten hier auch vorbeischauen. Leider zeigte ihr GPS ebenso wie meines auch heute wieder auf die Fahrbahn. Es lag also nicht an mir ![]()
Auch die gemeinsame Suche war anfangs nicht erfolgreich, so dass die beiden beschlossen weiter zu gehen, da sie schließlich noch nach Neckarau wollten und die Dämmerung schon einsetzte. Ihre Namen habe ich leider vergessen ![]()
Ich selbst habe den Cache dann, nachdem ich jedes Mögliche Versteck angeschaut habe, irgendwann doch gefunden. Eigentlich hätte ich ihn schon vorher mindestens dreimal sehen... Manchmal ist man einfach blind ![]()
geloggt habe ich dann um 18:35. Trades waren nicht möglich, da kaum das um den Bleistift gewickelte Logbuch in den Cache gepasst hat
Nachdem heute ja so wunderbares Wetter war, haben wir nocheinmal einen GeoCache in Angriff genommen: Den Rehberg-Cache {gt:49.18763333,7.96473333,Rehberg-Cache} bei Annweiler am Trifels im Pfälzer Wald. Ich muss dich aber leider enttäuschen Peter: Weder nachts noch eine rein männliche Truppe ![]()
Am Anfang hatten wir etwas Probleme mit der Technik. Die Satelliten-Konstellation war etwas ungünstig, besonders für den dicht bewachsenen Wald. Wenn wir Empfang hatten, dann gerade so auf drei Satelliten (entspricht etwa einem Balken auf dem Handy) was zu einer grandiosen Genauigkeit von 50-70 Meter (entspricht einer Fläche von ~150.000m²
geführt hat. Zu suchen waren Filmdöschen. Das kann man dann auch mit der sprichwörtlichen Suche der Stecknadel im Heuhaufen beschreiben. Glücklicherweise war die Beschreibung des Caches ziemlich gut, so dass wir trotzdem losziehen konnten.
Vom Aussichtsturm auf dem Rehberg habe ich auch ein 360°-Panorama aufgenommen. Ganz Lustig fand ich auch noch den Felsen auf dem letzten Bild, welches ich an der Burg Trifels {gt:49.19637949473785,7.978498935699463,Burg Trifels} aufgenommen habe. Er sieht irgendwie wie ein Gesicht im Profil aus.
Heute war ich mal wieder seit langem mit ein paar Bekannten geocachen. Ich kopiere jetzt einfach meine Logeinträge von geocaching.com hier rein ![]()
BrokenStoneCache: {gt:49.4747,8.669333,BrokenStoneCache}
Heute haben wir (x300, ich) den BrokenStoneCache gehoben.
Die ersten Stages waren kein Problem. Den Weg zur dritten dagegen haben wir irgendwie etwas verplant und sind so letztlich Quer durch den Wald auf den Ölberg hochgelaufen. Ganz interessant waren die Bunker(?)-Anlagen, die wir dabei gesehen haben (->Waypoint). Es ist ist faszinierend, wie sich die Natur ihren Lebensraum zurückholt.
An Stage drei haben wir etwas länger rumgesucht, bis wir das Schild gefunden haben. Bei den angegebenen Koordinaten gibt es kein Schild. Passende Schilder sind etwa 80-100 m vom Punkt an Stage 3 weg. Bei Stage 3 in der Nähe ist auch Capt'n Cache's Mystery Cache, welchen wir auch noch "mitgenommen" haben ![]()
Am Final selbst waren wir etwas von der Gradzahl irritiert. 225° zeigte der Kompass im GPS gerade in die entgegengesetzte Richtung an, in der dummerweise auch ein Baum mit Gabelung steht. Unsere Buddel-Versuche waren allerdings nicht sehr erfolgreich. Daher habe ich mal in die entgegengesetzte Richtun geschaut und den Cache dann auch relativ leicht gefunden ![]()
Insgesamt wars ein schöner Nachmittag mit einer schönen Tour.
Capt'n Cache's Mystery Cache: {gt:49.467383,8.6803,Captn Caches Mystery Cache}
Eigentlich waren wir (ich, Team x300) auf der Suche nach dem BrokenStoneCache. Allerdings hat das GPS auf Suche nach dessen Stage 3 auf einmal einen zweiten Cache angezeigt. Ohne Infos haben wir einfach mal an den Koordinaten nachgeschaut und da war er dann auch und wir kamen unerwartet zu einem "extra-Cache" ![]()
Meistens hat man ja das Gefühl, dass man der einzige ist, den das Pech verfolgt, aber heute waren es dann doch einige, die dasselbe Schicksal ereilt hat: Da wäre die Familie mit tauben Eltern und zwei Töchtern im Teenageralter, zu denen ich mich zufällig im Zug gesetzt habe und dabei mitbekommen habe, dass sie noch nach Horb{gt:48.44175703577291,8.68894100189209,Bahnhof Horb am Neckar} wollten, ein Mann um die 50 aus Karlsruhe der auf dem Weg zu seiner Freundin nach Nagold{gt:48.55593949035866,8.72764527797699,Bahnhof Nagold} war, ein jüngerer Herr in meinem Alter, eine jüngere Frau, die auf dem Heimweg nach Wildberg{gt:48.625349564806086,8.743051886558533,Bahnhof Wildberg} von einer Fortbildung in Landau war und eine Dame (geschätzt zwischen 50 und 60) die von ihrem Urlaub aus Borkum{gt:53.587194,6.66265,Bahnhof Borkum} zurückkam.
Die Familie war etwas hilflos, da es unklar war, wie sie nach Horb kommen, ich habe aber mein bestes gegeben, mit den Töchtern als Übersetzer, (ist Gebärdensprache eigentlich schwer zu lernen? Das hätte mich schon immer mal gereizt) den Vieren zu helfen. Es blieb ihnen aber auch nichts anderes, als auf den Bus zu warten und dann noch die Tour quer durch den Nordschwarzwald zu machen.
In Pforzheim haben sind wir dann auf die anderen Leidensgenossen getroffen. Die meisten kamen mit den Ausküften, die uns der Fahrplan gab nicht klar - oder wollten sie nicht wahr haben - Wir mussten alle eineinhalb Stunden warten und dann mit dem Bus das Nagoldtal hochfahren. Mir war das relativ schnell klar und habe deshalb meinem Vater bescheid gesagt, dass es später wird. In der Zwischenzeit hat die Dame, die alles ganz genau wissen wollte und den möglichen Bussteig trotz meiner Beschreibung selbst sehen wollte um zu wissen, wie weit sie ihr schweres Gepäck tragen muss, einen Burger-King entdeckt und vorgeschlagen, dass wir die Zeit des wartens dort verbringen. Nachdem ich nichts besseres vor hatte bin ich mitgegangen. Irgendwann kurz nach elf ist mir dann eingefallen, dass ich mich eigentlich mit Ebse verabreden hätte können...(Gruß an dieser Stelle, das nächste Mal bring ich die Anhalter-DVDs auf Gutglück mit
) Naja und so kams dann, dass wir über eine Stunde lang im Burger-King rumgesessen sind und uns unterhalten haben. Naja hauptsächlich hat sich die Dame unterhalten... Sie war ziemlich anstrengend. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie in den letzten eineinhalb Wochen ihres Urlaubs (da war sie alleine, davor war noch eine Woche lang ihre Tochter dabei) einen Redestau erlitten hatte, der sich nun auf einen Schlag gelöst hat... Ich weiß nicht recht, ob die Dame das nicht so richtig kapiert hat,
dass die beiden nichts hören oder ob sie einfach nur darüber hinweg
gegangen ist. Schwierig war sowieso die Situation mit den beiden Gehörlosen. Man will sie ja nicht ausschließen, aber wirklich reden kann man mit ihnen auch nicht und über den Umweg der Töchter wars auch nicht wirklich sinnvoll.
Ganz lustig war auch noch eine Situation, als die jüngere Frau, von der wir erfahren haben, dass sie aus Duisburg stammt und nun in Wildberg wohnt, nach der Uhrzeit gefragt hat und die Dame geantwortet hat, dass es dreiviertel elf sei. In dem Moment wusste ich dank dieser Webseite, dass sie nachfragen wird, ob es nun viertel vor elf oder elf uhr fünfundvierzig ist und habe gleich ein "viertel vor elf" nachgeschoben. Immerhin habe ich es im Anschluss geschafft, ihr zu erklären, warum es dreiviertel heißt. Ob sie es sich allerdings dauerhaft merken kann bezweifle ich ![]()
Irgendwann ist dann der Bus gekommen und dort gings dann weiter mit der Plapperei... Ich glaube wir waren alle dann doch froh, als sie in Bad Liebenzell ausgestiegen ist.
Gerade eben, als ich nachschauen wollte, wann die Familie endlich Horb erreicht hat ist mir aufgefallen, dass ich die ganze Zeit lang meinen Ausdruck falsch gelesen habe... Der Bus hatte keine Verspätung sondern ich habe eine 2 als Null gelesen und so erwartet, dass der Bus Bad Teinach 0:04 erreicht. Tatsächlich waren wir aber punkt 0:24 in Bad Teinach. Um 0:04 wäre er übrigens in Bad Teinach gewesen, wenn ein normaler Zug gefahren wäre.
Die Familie dürfte dann so ungefähr gegen 1:20 in Horb gewesen sein. Fast zweieinhalb Stunden später als geplant, die Armen.