16. März 2006
Nachdem es hier in den letzten Tagen ziemlich ruhig war, gibts mal wieder was neues hier. Der Grund für die Stille war die Vorbereitung auf die vorletzte Klausur des Semesters, die wir
heute gestern geschrieben haben. Deshalb ist hier einiges liegen geblieben und mein Browser hatte zeitweise mehr als 30 Tabs offen... Viele davon mit dingen, dich ich bloggen wollte... Ich habe es auf das wichtigste oder interessanteste reduziert
Bloggen hilft im wirklichen Leben oder "Wie man mit Weblogs Trickbetrüger fängt"... Irgendwie lustige Geschichte.
Das Hickhack vor der WM. Da wären die Streitereien um Klinsi und seinen Wohnsitz, die zwischenzeitlich ja glücklicherweise größtenteils überstanden sind. Da wäre der neue Schiri-Skandal der ein ungutes Licht auf Deutschland wirft. Das alles ist aber nicht so schlimm wie die Regelwut der FIFA. Aus meiner Sicht ist es unverschämt, was da teilweise abläuft. Der Gipfel ist aber der Ausspruch des Geschäftführers der Marketing-Gesellschaft der FIFA, Gregor Lentze:
Die Weltmeisterschaft ist kein Allgemeingut, sondern eine Privatveranstaltung der 207 Fußballverbände.
Wenn ich sowas höre bekomme ich den Vogel... Da werden in Deutschland viele Millionen Euro Steuergelder in Infrastruktur, Marketing und was weiß ich gesteckt und dann ist es eine
Privatveranstaltung. Äh also ich wollte mal da privat eine kleine Hallenhalma-Meisterschaft abhalten...
Liebe Bundesrepublik, baue mir da mal eine neue Halle für 100 Millionen hin. Ich verkaufe dann hinterher auch eine winzige Menge Karten zu überteuerten Preisen an deine Bürger, die die Halle mit den Steuergeldern finanziert haben und beschneide sie bei der Aktion um viele Ihrer Grundrechte.
Eine dreiteilige Artikelreihe zum Thema, die ganz interessant ist, gibts bei Spiegel Online:
Teil 1,
Teil 2,
Teil 3.
Letzte Woche habe ich mich dazu entschlossen, einen neuen Monitor zu kaufen, da es der "etwas ältere" 15-Zoll CRT am Linux-Rechner nimmer wirklich eine ergonomische Darstellung liefert. Er hat nach fast 9 Jahren Betrieb einfach seinen Ruhestand verdient
Zuletzt war es zum Beispiel so, dass rote Flächen (wie hier im Blog) von rechts rot, nach schwarz abgesoffen sind.
Ich wollte auf alle Fälle einen TFT und was wirklich hochauflösendes, also größer als 1280x1024. Dummerweise kommen da nur Monitore mit 20 Zoll oder mehr in Frage - mit den entsprechenden Preisen. Und eben das Breitbild-Display 2005FPW von Dell, das zwar regulär auch ca 800€ kostet, aber zum Bestellzeitpunkt auf 580€ gesenkt war. Das war zwar an der Schmerzgrenze, aber ein so großes Display entschädigt vieles
Für das Display sprechen außerdem, dass es neben DVI und normalem VGA-Anschluss auch noch einen S-Video und Composite-Eingang hat und außerdem höhenverstellbar, schwenkbar und drehbar ist.
Gesagt, getan und bestellt. Angekommen ist der Monitor dann am Montag, nachdem die Pakete (es waren insgesamt drei) im Auslieferungslager von UPS zwischengelagert wurden, weil eins davon fehlgeleitet wurde. Logischweise habe ich es gleich ausgepackt und angeschlossen
Eines der drei Pakete war übrigens ein Parade-Beispiel, wie man ineffizient verpackt:
- Außenmaße: 33x24x9cm.
- Inhalt: Produnktinformationshandbuch, 5-Sprachig
- Maße: 22,7x18,5x0,4cm.
- Verschenktes Volumen: 97,7%
Die erste Ernüchterung kam dann aber, als ich das Display an mein Notebook (Haupteinsatzort) angeschlossen habe: Die Grafikkarte vom Notebook unterstützt die Auflösung nicht. Überall liest man, dass man in so einem Fall die Treiber aktualisieren soll. Dummerweise funktionieren die Treiber von den Grafikkartenherstellern nicht bei den Notebooks und der Treiber vom meinem Notebook ist so alt wie es selbst und wurde seither nicht mehr aktualisiert. Powerstrip hat leider auch nichts geholfen. Ich sah schon die volle Auflösung dahinschwimmen. Wer will schon ein TFT-Display, das 1680x1050px unterstützt mit 1280x1024 betreiben? Außerdem hätte ich mir dann ja auch ein 19-Zoll-Gerät kaufen können. So wie ich die Angaben in der Grafikeinstellung interpretiere unterstützt die Grafikkarte auch höhere Auflösungen. Nur kommt es eben nicht mit dem Breitbild-Format zurecht. Daher habe ich die Omega-Treiber installiert und siehe da: Die Grafikkarte kann auf einmal auch die 1680x1050 Pixel ansteuern und die Monitorfläche "etwas" erweitern...
Bei eBay habe ich mir noch eine Grafikkarte mit DVI für den Linux-Rechner ersteigert. So kann ich den DVI-Eingang auch nutzen und den Linux-Rechner auf Dual-Head umkonfigurieren 
Die Freude übers neue Display hat leider nicht arg lange angehalten. Um genau zu sein nicht mal 12 Stunden, denn sie hat genau zu dem Zeitpunkt geendet, als ich einem Freund per ICQ den Link zur Dell-Seite schicken wollte, damit er sich meine Erungenschaft auch anschauen kann.... Da habe ich dann nämlich gesehen, dass der Preis fürs Display nochmal um 100€ auf 480€ gesenkt wurde.
Ich habe drei Bilder von meinen drei Monitoren gemacht, damit man den Unterschied mal direkt sehen kann. Alle Bilder wurden mit derselben Kamera-Einstellung (sprich Blende und Belichtungszeit) gemacht:

15-Zoll CRT - Man sieht das absaufen der Farbe und die Dunkelheit des ganzen Bildes

Der15-Zoll TFT am Linux-Rechner, mittlere Helligkeit, gleiche Auflösung wie CRT.

Der 20-Zoll Monitor: Gut Erkennbar: Höhere Auflösung und die PiP-Funktion, die die angeschlosseneDigi-Cam zeigt und die höhere Helligkeit des Bildes
Montagabends bin ich dann spontan mit ein paar Studienkollegen in die Sneak-Preview, da ich für die Klausur sowieso nichts mehr gemacht hätte. Und es hat sich gelohnt. Bei der Sneak-Preview werden vor Beginn des Filmes immer Dinge verlost und die erste Gewinn-Sitznummer war tatsächlich meine: L4-10. Ich habe einen Pink-Panther gewonnen. Irgendwie cool das Teil. Es hat ein Drahtgerippe und ist so biegbar. Hier ein Bild, wie er auf meinem neuen Monitor sitzt
Der Film selbst war auch nicht schlecht: "Das Leben der Anderen". Einen Artikel zum Film von Spiegel Online erspart mir hier einige Tipparbeit, denn der sagt eigentlich schon alles
Ich fand den Film auf alle Fälle gut, da er die Problematik Stasi und des daraus resultierenden Drucks auf die Bürger der DDR interessant aufarbeitet.
Wer schon immer das Zusammenbauen eines Flugzeuges oder Motorrades im Zeitraffer sehen will, dem sei "How Eervery Day Things Are Made" von der Stanford-University empfohlen. Da gibts einige wirklich interessante Clips.
Die Fachschaft Informatik und Mathe hat auch dieses Jahr wieder eine CeBIT-Fahrt angeboten. Leider lagen dieses Jahr meine Klausuren so doof, dass ich nicht mitgehen konnte. Naja ich werds überleben 
23. März 2005
Dieser Bericht ist der fünfte und letzte Teil einer Folge.Wenn man sich mal etwas Zeit nimmt und die Menschen auf der CeBIT etwas genauer beobachtet kann man viele interessante Dinge entdecken:
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22. März 2005
Dieser Bericht ist der vierte Teil einer Folge.
Wenn man so auf der Messe rumläuft und auf die Messestände
achtet kommt man teils aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Da werden
ganze Häuser wegen der paar Tage CeBIT aufgebaut. Da wäre zum Beispiel
der Stand von Fujitsu-Siemens der aussieht wie ein Ufo:
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18. März 2005
Dieser Bericht ist der dritte Teil einer Folge.Wie berichtet, laufe ich nun also alleine auf der CeBIT rum. Auf dem Stand der SAP begegne ich jemanden, dessen Outfit mich sofort fasziniert hat: Er hatte einen schwarzen Anzug, ein scharzes Hemd und eine schwarze Krawatte an - und einen roten Hut auf dem Kopf. Der RedHat-Mann! Als alter RedHat-Benutzer hat mir das natürlich sofort gefallen. Ich bin an ihm vorbeigelaufen und war wirklich fasziniert. Eine geniale Idee für jemanden, der sich als Geek outen will, so auf der Messe rumzulaufen. Was mich dazu bewegt hat, anzuhalten, rumzudrehen und ihn zu fragen, ob ich ein Bild von ihm machen könnte, weiß ich nicht mehr. Das war halt so eine Blitzreaktion - ganz entgegen meiner Art, Leute nach einem Foto zu fragen (nein, ich mache sie nicht einfach so, sondern lasse das fotografieren

).
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16. März 2005
Dieser Bericht ist der zweite Teil einer Folge.Um kurz vor halb 12 waren wir dann schließlich auf der CeBIT. Am Eingang gab es dann etwas Konfusion, da nicht klar war, ob man sich registrieren muss. Wie sich dann rausstellte, ist die Registrierung nur dann nötig, wenn man in die CeBIT-Lounge sich entspannnen, ein Namensschuld rumtragen und außerdem in Zukunft viel Werbung bekommen will.
Auf der CeBIT gibts viel zu sehen. Da wäre ein 100-Fach BlueRay-Disk-Wechsler
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15. März 2005
Dieser Bericht ist der erste Teil einer Folge.Die Fahrt am Montag zur CeBIT wurde von der Hochschulgruppe VDE organisiert und für alle Mitglieder der Fakultät Mathe Informatik der Uni Mannheim angeboten. Ich bin, wie in den letzten beiden Jahren auch, mitgefahren. Es war auch dieses Jahr, obwohl die Preissteigerung im Vergleich zu den
letzten Jahren enorm war (2003: 5€, 2004: 8€, 2005: 19€), immer noch
eine sehr günstige Möglichkeit, um auf die CeBIT zu kommen, wenn man
bedenkt, dass alleine der Eintritt 32€ gekostet hätte.
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Ich hab die
Bilder von der CeBIT-Fahrt gestern auf den Server geladen. Nur für die, die es interessiert
14. März 2005
Ich werde in den nächsten Tagen unregelmäßig Kommentare zu verschiedenen Erlebnissen, Erfahrungen oder Bildern posten, die ich auf der
CeBIT gemacht habe. So als Lernpause-Entspannung oder sowas. Arg viel Zeit ist nicht, da es in den nächsten Tagen "durchpowern" heißt. Freitag 9:00 Internettechnologie, Dienstag 10:00 Algorithmen und Datenstrukturen und nächsten Donnerstag noch (hoffentlich das letzte mal) Analysis I. Dann bin ich reif für Ostern

Teil 1:
Die Fahrt zur CeBITTeil 2:
Auf der CeBIT Teil 1Teil 3:
Auf der CeBIT Teil 2Teil 4:
Der MessebauTeil 5:
Menschen auf der CeBITLeider hats jetzt mit den Berichten etwas länger gedauert, aber dafür gibts auch genug zu lesen
13. März 2005
Morgen früh fahr ich mit der Fachschaft wieder zur CeBIT. Ich bin ja
echt mal gespannt, wie es wird. Vor zwei oder drei Tagen gingen mir
ironischerweise dieselben Gedanken wie
Scytale heute durch den Kopf: Direkt von der CeBIT mit dem Handy Bilder
bloggen. Ich machs aber
im Gegensatz zu ihm nicht

Das hat zwei (oder genauer drei) Gründe: Erstens ist mein neues Handy in Reparatur und beim alten ist es immer so mühsam, Bilder zu machen und zweitens gibts nichts, dass ich von der CeBIT direkt hierher bloggen müsste, was nicht auch bis abends oder am nächsten Tag warten könnte. Das erwähnte dritte hängt mit dem zweiten zusammen. Das Mobloggen ist nicht so wichtig, als das es mir die GPRS-Gebühren wert wären.
Außerdem gibts von plog keine Schnittstelle zum Mobloggen. Weder zu flickr (was ich aber vermutlich nicht nutzen würde, da ich meine Bilder auf meinem Server und nicht auf dem von irgendeinem Anbieter haben will) noch sonst irgendeine Schnittstelle.
Normalerweise würde mich das nicht aufhalten

Wenn grad nicht die Klausuren (bzw das Lernen darauf) absolute Priorität hätten, hätte ich vermutlich schon was geschrieben, das ein Postfach pollt und die angehängten Bilder automatisch in meinen Blog einpflegt und mit dem dazugeschriebenen Text bloggt... Naja bals soll ja die 1.0er Version von pLog rauskommen, die diesbezüglich mehr Unterstützung bieten soll.