Ein finnischer Konzern macht Werbung für junge Ingenieure. Ziemlich lustig, so lange man nicht im Zug sitzt ![]()
gesehen bei bahn-spass.de, vergessen und dann bei Ehrensenf wiederentdeckt.
Heute Nachmittag hat mal wieder mein Telefon geklingelt und auf dem Display stand nur "anonym". Dran war mal wieder ein Meinungsforschungsinstitut. Die Dame wollte mit der Person im Haushalt sprechen, die als nächstes Geburtstag hat. Ist zwar noch eine Weile bis ich wieder Geburtstag habe, aber bei einem 1-Personen-Haushalt ist es nicht so schwer, die passende Person ans Telefon zu bekommen. Leider war ich nicht ganz so koorperativ und wollte von Ihr wissen, für wen sie denn die Umfrage mache. Sie wisse das nicht, das falle unter den Datenschutz. Aja. Ich soll meine Daten hergeben, aber die Firma beruft sich auf den Datenschutz.... Naja sie hat das Gespräch dan relativ schnell beendet, als sie gemerkt hat, dass bei mir nix zu holen ist.
Lustigerweise bin ich kurz nach dem Anruf über einen Artikel auf Golem.de gestolpert, der mich wiederum an einen Artikel in der Zeit erinnnerte, auf den ich über den RA-Blog stieß und den ich schon lange mal verbloggen wollte: Günter Wallraff hat sich mal wieder auf Geheime Mission begeben und nun nicht die Bild-Redaktion infiltriert sondern Callcenter. Und die Ergebnisse seiner Recherche waren auf der einen Seite aufrüttelnd, auf der anderen Seite sagt sich wahrscheinlich jeder, dass man sich sowas sowieso gedacht hat: Die Arbeit in einem Callcenter ist Abzocke, zumindest in seinen Beispielen. Sowohl an den Mitarbeitern, die anrufen, als auch an den Kunden, die angerufen werden. Da werden Dinge vollkommen überteuert verkauft oder ein Drück aufgebaut, dass man als angerufener fast dazu neigt etwas zu kaufen, nur um seine Ruhe zu haben.
Wallraff fordert nun, dass der Verkauf über das Telefon grundsätzlich verboten werden sollte. Das ist ein Verbot, dass ich begrüßen würde. Dann würde zumindest mal der Teil der Anrufe abnehmen, die einem irgendwas andrehen wollen. Jetzt muss man nur noch etwas gegen die Datensammler und Profiler unternehmen, die sich Marktforschungsunternehmen nennen.
Beim Werbeblogger habe ich einen netten Film zum Thema Web 2.0 in RealLife am Beispiel eines Supermarktes gesehen... Irgendwie lustig:
Bei nodomain.cc habe ich einen Lustigen Youtube-Clip gesehen, der die Studentenklischees auf den Arm nimmt. Für Studenten und Nichtstudenten etwas zum lachen!
Im Webdesign ist die feste Breite ja Ansichtssache. Die einen sagen, dass sie ein absolutes "No-Go" ist, die anderen meinen, dass das sie Notwendig ist, weil nur so der Benutzer die optimale Darstellung erhält. Weiter will ich aber eigentlich gar nicht auf das Thema eingehen... In einem anderen Fall ist die feste Breite auf alle Fälle Nachteilhaft:

Heutzutage muss der eigene Körper ja perfekt sein. Eine krumme Nase oder ein Fettpölsterchen ist nicht erlaubt. Schönheit wird über die Models der Haute Couture definiert. Also 50 Kilo auf 1,80 Körpergröße. Jeder "Normalo" der das dieses Verhältnis nicht aufbieten kann ist nach dem, was über die Medien, Werbung und sonstwo suggeriert wird, hässlich. Da das niemand sein will sind Diäten die erste Wahl. Leider funktionieren die Diäten meisten nicht so, wie sich derjenige, der sie hält, vorstellt. Der Jojo-Effekt bei Diäten ist ja hinreichend bekannt. Meistens hat man hinterher genausoviel auf den Rippen wie vorher, hat sich dafür aber mehrere Wochen lang gequält und ist damit seinem Umfeld auf die Nerven gegangen.
Warum ich das ganze schreibe? Bei homocarnula habe ich einen Text gefunden, den ich nett geschrieben fand und hiermit festhalten wollte: ">Sie und ihr Körper.
Wenn sich das mal die betroffenen Damen zu herzen nehmen würden... Ich finde leider die Quelle nicht mehr, aber ich habe irgendwo gelesen, dass die meisten der Störungen im New Yorker U-Bahn-Netz durch Notarzteinsätze entstehen, die auf einen Kreislaufkollaps wegen einer Diät folgen.
Nach langer Funkstille hier im Blog dachte ich mir, dass ich mal wieder ein Lebenszeichen sende: Ja, Ich lebe noch und mir geht es auch gut. Der letzte Eintrag ist nun fast drei Monate her. Seither habe ich vieles erlebt. Zu viel zum hier mal eben schreiben. Vielleicht werde ich noch einige Erlebnisse außerhalb der Reihenfolge aufschreiben, aber sicher nicht alles. Den Anfang und das Ende möchte ich trotzdem kurz wiedergeben:
Angefangen hat meine Blog-freie Zeit nachdem ich anfang März damit überrascht, oder besser gesagt überrollt wurde, dass ich ein Praktikum anfangen kann. Morgens kam der Anruf, nachmittags gings los. Die folgenden Wochen waren dann anstrengend, da man als Student einfach nicht gewohnt ist täglich morgens um 6 aufzustehen und abends um acht erst wieder nach Hause zu kommen. Zudem waren dei Wochenenden in der Zeit alle gnadenlos verplant und damit auch keine Erholung. Daher hatte ich keine Lust abends noch irgendwelche Blogeinträge schreiben und eigentlich wollte ich alles, was sich „aufgestaut” hat nachholen, was irgendwann ein zu großer „Berg” wurde und erfolgreich verhindert hat, dass ich überhaupt was geschrieben habe
Ende April habe ich mal auf Flickr eine Hand voll Bilder geposted, die ich hier kommentieren wollte, aber beim Hochladen ist es dann auch geblieben.
Ich gebe die wichtigsten Sachen die seither passiert sind oder ich erlebt habe mal Stichpunktartig wieder:
Außerdem gibt es mindestens nochmal so viele Punkte, die ebenfalls erwähnenswert sind, sich aber nicht in ein oder zwei Worte fassen lassen und die ich deshalb in der Liste weggelassen habe.
Heute war der 25. Juni, meine Wenigkeit wurde ein viertel Jahrhundert alt und hat hiermit die Blogpause beendet.
Bei Mircosofts Gegenstück zu Google-Maps sind seit einigen Tagen auch schräge Luftaufnahmen von Mannheim verfügbar. Schon die senkrechten Aufnahmen von Google waren heftig, aber diese Aufnahmen toppen das nochmal um Längen und bestärken das Gefühl, dass man scheinbar nirgends mehr alleine ist. Big Brother is watching you. Hier der Paradeplatz von Mannheim{gt:49.48705,8.46629,Paradeplatz Mannheim}:

Ich kann mich mit Vista nicht wirklich anfreunden. Wieso soll ich ein System mit einem halben Gigabyte Arbeitsspeicher brauchen, nur um ein Betriebssystem zum laufen zu bekommen? Grafischer Schnickschnack hin oder her: Ich kann mir bessere Arten der Verwendung des Arbeitspeichers vorstellen. Zum Beispiel für Programme. Oder, wenn ich wirklich RAM im Überfluss habe: Eine RAM-Disk mit den wichtigsten Programmen und Daten. Der Arbeitspeicherverbrauch ist nur ein Aspekt. Beim Festplattenverbrauch oder der Grafikkarte sieht es ähnlich aus.
Ein weiterer Grund, der mich bestätigt, wurde nun bekannt: Die NSA hat bei Vista mitgeholfen. Gerüchteweise war das ja schon bei älteren Windows-Versionen so. Aber nachdem in letzter Zeit, begründet mit dem Kampf gegen Terrorismus und die organisierte Kriminalität, nahezu alles irgendwie erlaubt wird und sogar ein "Bundes-Trojaner", der das Ausspionieren der Festplatten über das Internet ohne die Kenntnis des Betroffenen erlauben und ermöglichen soll, salonfähig wird, graust es mir vor solchen Meldungen. George Orwell lässt grüßen - ohne mich.