Vorhin am Bahnhof Heidelberg: Drei Mädels mit ihren Einkaufstüten. Die Drei haben die Tüten direkt an der Haltestelle geplündert und angezogen. Mir schien es, als ob die Mädels direkt auf Disco- oder Kneipentour gingen und die Tüten nur gestört hätten... Das wäre früher, als die Läden nur bis 18:00 auf hatten auch nicht denkbar gewesen ![]()
Ich wage ja zu bezweifeln, dass die Geschichte so ganz stimmt, aber irgendwie trotzdem lustig: Das Powerbook eines Mac-Besitzers funktioniert nicht mehr und er schickt es ein. Der Service sagt: Wasserschaden, keine Garantie. Das regt den Besitzer dermaßen auf, dass er sein Powerpook schnappt und frei nach dem 1984er-Werbespott mit einem Vorschlaghammer zertrümmert. Das zeichnet er auch auf Video auf.
Angeblich hat er zwischenzeitlich von Apple ein neues bekommen. Ganz interessant sind auch die Kommentare zu den News auf der Macnews-Seite... Da sprechen die typischen MACies...
Heute erschien auf Spiegel Online ein Artikel zum Thema Online-Durchsuchung, der genau meine technische Meinung zum Thema wiederspiegelt: Mit sowas kann man keine Terroristen fangen. Jeder, der sich etwas mit der Materie auseinandersetzt wird, sofern er Bedarf sieht, Sicherheitsvorkehrungen treffen, die verhindern, dass ein Schnüffelversuch erfolgreich wird. Wenn ich zum Beispiel Terrorist wäre, und bedenken hätte, dass es das BKA tatsächlich schafft, einen Trojaner auf meinem Linux-PC (den verwende ich logischerweise, denn wer weiß schon, was M$ alles eingebaut hat) zu platzieren, würde ich die Kommunikation nur noch auf Basis von sicher verschlüsselten (PGP) eMails ablaufen lassen, diese auf einen USB-Stick speichern und auf einem "sauberen" Rechner ohne Internetverbindung entschlüsseln. Dieser ist logischerweise mit einer Festplattenverschlüsselung versehen und steht in einem Stahlkäfig, wird ausschließlich von Batteriestrom gespeißt und hat außerdem noch einen Schalter mit einer Starkstrom-Direktverbindung zum RAM. Abhören ist also nix, und wenn eine Hausdurchsuchung kommt grillt man "aus versehen" den RAM....
Nicht, dass ich mich hier als Terrorist outen will, aber was ich als normaler Mensch mal eben überlegen kann, kann auch jeder Terrorist. Zumal es ja nicht notwendig ist, dass jeder Terrorist einer Zelle diese Überlegungen anstellt, sondern nur einer die Idee braucht und diese an seine "Kollegen" weitergibt.
Wie wird also das Ergebnis aussehen? Terrorismus kann man damit nicht verhindern, aber dafür viele Ahnungslose bespitzeln. Und das System, wenn es denn sowieso schon da ist auch gleich mal gegen Kinderschänder einsetzen. Und gegen Mörder, die ihre Morde sauber auf der Festplatte dokumentieren (gibts die?). Und gegen Menschenhändler. Und gegen Steuerhinterzieher. Und gegen die Tauschbörsen-Nutzer. Und gegen die Parksünder. Und und und...
Ich bin mir sicher, dass jeder, der etwas zu verbergen hat, dies gegenüber der Online-Durchsuchung auch hinbekommt, wenn er es denn nur will. Gerade beim angeführten Terrorismus bin ich mir ebenso wie bei der organisierten Kriminalität sicher, dass die betreffenden Personen dies auch tun.
Daher finde ich, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt, wie mit der Thematik umgegangen werden kann: Entweder die Sache wird fallen gelassen oder man verkauft das Volk nicht für Dumm und sagt klipp und klar, dass es möglicherweise bei der Terrorbekämpfung hilfreich sein kann, aber primär für die "normale" Kriminalität eingesetzt wird und somit jeder Internetnutzer ins Visier der Fahnder kommen kann.
An sich ist zweiter werden ja nicht schlecht. Klar, es wäre noch etwas besser gegangen, aber man gehört zumindest zu den Besten. Normalerweise zumindest. Bei einem Kuchenback-Wettbewerb in Großbritannien ging es einer Britin scheinbar aber nicht so. Sie wurde zweiter, obwohl sie die einzige Teilnehmerin war. Auch eine Möglichkeit, der guten zu sagen, dass die Jury mit dem Kuchen nicht ganz zufrieden war ![]()
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