Ein finnischer Konzern macht Werbung für junge Ingenieure. Ziemlich lustig, so lange man nicht im Zug sitzt ![]()
gesehen bei bahn-spass.de, vergessen und dann bei Ehrensenf wiederentdeckt.
Irgendwie verkomme ich in letzter Zeit zu einem "Politik-Basher" aber die Aussagen von Herrn Tony Blair müssen einfach kommentiert werden: Er sagt, dass er seitdem er nicht mehr Premierminister ist manche Dinge erst wieder lernen musste, wie man zum Beispiel ein Handy benutzt und das man an roten Ampeln anhalten muss. Für mich ist das der allerbeste Beweis, wie Weltfremd manche Politiker der ersten Etagen sind. Das solche Menschen dann auch glauben, dass man über das Internet jeden PC durchsuchen könnte und dabei die Inhalte der kompletten Festplatte "mal eben" sichern könnte, wundert da nicht mehr.
In den letzten Tagen haben sich bei mir einige Tabs mit lustigen Videos angesammelt:
24 auf Schwäbisch: Die Kult(?)Serie 24 Stunden wurde neu Synchronisiert. Auf Schwäbisch. Als Schwabe darf ich mir das nicht entgehen lassen
[Clip 1] [Clip 2] [Clip 3] Einfach köstlich. Gefunden bei JeanPierre. Danke dafür ![]()
Der Wind: Ein netter Werbeclip für Windenergie. Gesehen bei Ehrensenf
Unsichtbares Seil: Eine lustige Idee, wie man Autofahrer iritieren kann und sie damit implizit zum langsamfahren zwingt. Ebenfalls bei Ehrensenf gesehen
Der Blendtec-Schreck hat wieder zugeschlagen: ein iPhone wurde zermalen. Erstaunlich fand ich, wie lange das Display an war
Der CVJM Neubulach plant den Bau eines neues Vereinsheims und ist deshalb gerade im Aufbruch. In diesem Zusammenhang habe ich beschlossen, dass die alte Internetseite, die seit Jahren vor sich hindümpelt umgekrempelt wird. Das Auffälligste ist das neue Layout:
Technisch gesehen ist das Layout "state-of-the-art": XHTML strict, keine Tabellen, sämtliche Formatierungen per CSS und, worauf ich schon ein bissle stolz bin: Alle Größenangaben sind relativ. Wenn man also die Schriftgröße im Browser ändert ([STRG]+[+]/STRG]+[-], bzw [STRG]+Mausrad scrollen) ändert sich das Layout komplett mit. Selbst die Grafiken des Layouts. Irgendwann, wenn ich Muße habe, bastele ich es auch noch so, dass auch die Grafiken des Inhalts mitskaliert werden.
Als Backend steckt ein Lifetype dahinter, das jedem Mitglied die Möglichkeit eröffnen soll, sich an der Seite beteiligen. Ich hoffe mal, dass das besser klappt als bisher
So wird die Blogosphäre in nächster Zeit um ein paar Mitglieder anwachsen. Ich bin ja mal gespannt, wie die Funktionen wie Trackbacks, Kommentare und co. genutzt werden.
Wenn ich mir die Äußerungen von unserem Innenminister der letzten Tage so anschaue, dann kann ich eigentlich nur eines sagen: Herr Schäuble treten Sie zurück! Ich verstehe nicht ganz, weshalb solche Forderungen noch nicht öffentlich wurden. Das, was er da in den letzten Tagen von sich gibt, entspricht meiner bescheidenen Meinung nach ungefähr der Abschaffung von Demokratie und Rechtstaatlichkeit. Da sind schon Minister für weniger zurückgetreten. Ich verstehe es einfach nicht, wie jemand, der es zum Bundesminister geschaft hat, zu solchen Äußerungen und so einer Meinung kommt. Hat der Angriff auf seine Person damals ihm so das Hirn verbogen, dass er nicht mehr weiß, was er in seinem Jura-Studium gelernt hat und was für Werte und Gesetze in Deutschland zählen?
Besonders über das Thema "Gezielte Tötung könnte ich mich unendlich aufregen! Mit welchem Grund sollte das notwendig sein? Wenn Osama Bin Laden tatsächlich in Deutschland auftaucht und man weiß, wo er ist, weshalb kann man ihn dann nicht festnehmen? Soweit ich weiß darf man auch heute schon gezielt auf Menschen schießen, wenn er einen Bombengürtel umgeschnallt hat und man ihn durch den Schuss davon abhalten könnte andere Leute in die Luft zu sprengen. Dazu muss aber klar sein, dass tatsächlich ein Bombengürtel im Spiel ist und der Täter tatsächlich vor hat, sich zu töten. Das ist meiner Meinung nach das einzige Szenario, in dem der Staat das Recht hat, Menschen zu töten. Alles andere sollte man anders Regeln. Denn einen Irrtum kann nicht rückgängig gemacht werden.
Auch die andere Sache mit dem Handy-/Internetentzug ist irgendwie der Witz. 1. Müsste man die Menschen auf Schritt und Tritt verfolgen, um das einigermaßen sicherstellen zu können und 2. stellt sich auch hier die Frage des Irrtums. Was passiert, wenn jemand fälschlicherweise verdächtigt wird? Ohne Handy/Internet ist man heute bereits fast ein Mensch zweiter Klasse.
Ebenso die Internierung... Da kann man dann die unbequemen Leute wegsperren.
Der Witz finde ich die Äußerung, dass im letzten Jahrhundert schon einmal die Freiheit verloren ging. Ich kann es nicht direkt vergleichen, aber wenn das, was Herr Schäuble da vor hat, tatsächlich in die Realität umgesetzt wird, dann würde ich die Gesellschaft in Deutschland nicht mehr freier als unter dem NS-Regieme bezeichnen. Vielleicht ist die Gewichtung anders, aber Freiheit ist das nicht mehr.
Das Mädchen schräg gegenüber in Zug drückt ständig an so einem rosa Plastikteil rum. Irgendwann erkenne ich: es ist ein Tamagotchi! Dass er die Dinger immer noch gibt... Erst neulich haben wir uns darüber amüsiert, dass wir vor einigen Jahren zu Beginn eines Jungscharlagers ein Schild mit der Beschriftung "Tamagotchifreie Zone" aufgehängt haben, in der Hoffnung, dass die Eltern während der 10 Tage "Tamagotchi-sitter" machen ![]()
Heute wurden ja einige Gesetze verabschiedet. Zwei davon spalten meine Meinung deutlich:
Die 0‰-Grenze für Fahranfänger wurde Zeit. Ich persönlich denke, dass auch eine 0‰-Grenze für alle Fahrer drin sein sollte. Welcher vernünftige Grund spricht für das Führen eines Autos unter Alkoholeinfluss? Sicher mag der eine oder andere sagen, dass man mit 0,x‰ genauso reaktionsfähig ist, wie ohne Alkohol aber mit einer Erkältung, Müdigkeit oder dem Handy, eine allgemeingültige Promillegrenze kann man nicht aussprechen, da jeder Mensch anders aus Alkohol reagiert. Selbsteinschätzung kann helfen. Sie funktioniert im alkoholisierten Zustand meistens aber nicht mehr. Ich kenne einige Kandidaten, die meinen, dass sie mit 5 Vodka-Bull im Blut immer noch Topp-Fit sind. Daher sollte man aus meiner Sicht prinzipiell auf das Autofahren verzichten, wenn man was getrunken hat. Und da das die wenigsten von sich aus machen sehe ich die 0-Promille-Grenze als klare Regel. Da kann man nicht sagen, dass die drei Bier vor einer Stunde bestimmt schon abgebaut auf 0.5‰ abgebaut sind....
Wenn ich gerade am vorschlagen von Gesetzesverbesserungen im Straßenverkehr bin: Ich bin für außerdem für die Einführung eines maximalen Leistung/Gewicht-Verhältnisses für Fahranfänger. Ich denke, dass 70-80PS pro Tonne Leergewicht für die ersten paar Jahre locker ausreichen.
Das zweite Gesetz dagegen richtet sich mehr oder weniger direkt gegen meinen Berufszweig: Der Besitz von Hacker-Tools ist demnächst strafbar. Tools wie nmap, EtherealWireshark oder Konsorten sollte man nicht mehr auf dem Rechner haben, da man sich sonst strafbar macht. Wie ich als verantwortlicher Admin aber meinen Server auf Lücken untersuchen soll steht im Gesetz nicht drin. Ebenso fallen für deutsche Studenten die teilnahme an Wettbewerben wie dem iCTF in Zukunft flach. Man darf die Tools, die man dazu braucht schließlich nicht besitzen, geschweige denn Benutzen. Da kann ich nur sagen: Toll gemacht, ihr überbezahlten Politiker ohne Ahnung.
Vorhin am Bahnhof Heidelberg: Drei Mädels mit ihren Einkaufstüten. Die Drei haben die Tüten direkt an der Haltestelle geplündert und angezogen. Mir schien es, als ob die Mädels direkt auf Disco- oder Kneipentour gingen und die Tüten nur gestört hätten... Das wäre früher, als die Läden nur bis 18:00 auf hatten auch nicht denkbar gewesen ![]()
Ich wage ja zu bezweifeln, dass die Geschichte so ganz stimmt, aber irgendwie trotzdem lustig: Das Powerbook eines Mac-Besitzers funktioniert nicht mehr und er schickt es ein. Der Service sagt: Wasserschaden, keine Garantie. Das regt den Besitzer dermaßen auf, dass er sein Powerpook schnappt und frei nach dem 1984er-Werbespott mit einem Vorschlaghammer zertrümmert. Das zeichnet er auch auf Video auf.
Angeblich hat er zwischenzeitlich von Apple ein neues bekommen. Ganz interessant sind auch die Kommentare zu den News auf der Macnews-Seite... Da sprechen die typischen MACies...
Heute erschien auf Spiegel Online ein Artikel zum Thema Online-Durchsuchung, der genau meine technische Meinung zum Thema wiederspiegelt: Mit sowas kann man keine Terroristen fangen. Jeder, der sich etwas mit der Materie auseinandersetzt wird, sofern er Bedarf sieht, Sicherheitsvorkehrungen treffen, die verhindern, dass ein Schnüffelversuch erfolgreich wird. Wenn ich zum Beispiel Terrorist wäre, und bedenken hätte, dass es das BKA tatsächlich schafft, einen Trojaner auf meinem Linux-PC (den verwende ich logischerweise, denn wer weiß schon, was M$ alles eingebaut hat) zu platzieren, würde ich die Kommunikation nur noch auf Basis von sicher verschlüsselten (PGP) eMails ablaufen lassen, diese auf einen USB-Stick speichern und auf einem "sauberen" Rechner ohne Internetverbindung entschlüsseln. Dieser ist logischerweise mit einer Festplattenverschlüsselung versehen und steht in einem Stahlkäfig, wird ausschließlich von Batteriestrom gespeißt und hat außerdem noch einen Schalter mit einer Starkstrom-Direktverbindung zum RAM. Abhören ist also nix, und wenn eine Hausdurchsuchung kommt grillt man "aus versehen" den RAM....
Nicht, dass ich mich hier als Terrorist outen will, aber was ich als normaler Mensch mal eben überlegen kann, kann auch jeder Terrorist. Zumal es ja nicht notwendig ist, dass jeder Terrorist einer Zelle diese Überlegungen anstellt, sondern nur einer die Idee braucht und diese an seine "Kollegen" weitergibt.
Wie wird also das Ergebnis aussehen? Terrorismus kann man damit nicht verhindern, aber dafür viele Ahnungslose bespitzeln. Und das System, wenn es denn sowieso schon da ist auch gleich mal gegen Kinderschänder einsetzen. Und gegen Mörder, die ihre Morde sauber auf der Festplatte dokumentieren (gibts die?). Und gegen Menschenhändler. Und gegen Steuerhinterzieher. Und gegen die Tauschbörsen-Nutzer. Und gegen die Parksünder. Und und und...
Ich bin mir sicher, dass jeder, der etwas zu verbergen hat, dies gegenüber der Online-Durchsuchung auch hinbekommt, wenn er es denn nur will. Gerade beim angeführten Terrorismus bin ich mir ebenso wie bei der organisierten Kriminalität sicher, dass die betreffenden Personen dies auch tun.
Daher finde ich, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt, wie mit der Thematik umgegangen werden kann: Entweder die Sache wird fallen gelassen oder man verkauft das Volk nicht für Dumm und sagt klipp und klar, dass es möglicherweise bei der Terrorbekämpfung hilfreich sein kann, aber primär für die "normale" Kriminalität eingesetzt wird und somit jeder Internetnutzer ins Visier der Fahnder kommen kann.
An sich ist zweiter werden ja nicht schlecht. Klar, es wäre noch etwas besser gegangen, aber man gehört zumindest zu den Besten. Normalerweise zumindest. Bei einem Kuchenback-Wettbewerb in Großbritannien ging es einer Britin scheinbar aber nicht so. Sie wurde zweiter, obwohl sie die einzige Teilnehmerin war. Auch eine Möglichkeit, der guten zu sagen, dass die Jury mit dem Kuchen nicht ganz zufrieden war ![]()
gefunden bei tagesschau.de
Gestern wurde ja in Karlsruhe das Urteil zur Veröffentlichung von Nebeneinkünften gefällt. Heute wurden diese dann veröffentlicht. Wenn ich sehe, was da manche "nebenbei" verdienen, wundere ich mich, wie das gehen soll... Auf der einen Seite werden die hohen Bezüge der Bundestagsabgeordneten unter anderem damit begründet, dass sie eine enorm hohe Arbeitsbelastung haben, auf der anderen Seite können sie dann aber teilweise dutzende Nebenbeschäftigungen nachgehen.
zum Beispiel die Einkünfte von Guido Westerwelle empfinde ich noch als echte Nebeneinkünfte. Er verdient an einem Vortrag mindestens 7000€. Ich vermute mal, dass er da einen verdammt guten Stundenlohn hat, denn der Vortrag samt Vorbereitung nimmt ihn wahrscheinlich maximal einen halben Tag in Anspruch. Die 14 Vorträge seit Ende 2005 würde ich daher tatsächlich als Nebenbeschäftigung ansehen.
Wenn ich aber die Nebenbeschäftigungen von dem Bundestagsabgeordneten aus meinem Heimat-Wahlkreis, Hans-Joachim Fuchtel anschaue, dann denke ich, dass dies nicht mehr so einfach nebenher geht: Er hat seit der letzten Bundestagswahl über 50 Mandate in der Anwaltskanzlei Klaska gehabt. Ich kenne ja nicht seine Stundensätze, aber die mindestens 52.000€ verdient mancher der Vollzeit arbeitet nicht. Interessant finde ich, dass er scheinbar im Oktober 2006 besonders viel Zeit für Nebenjobs hatte: Ich kenne die verdienste von Anwälten nicht genaum, aber zwei Mandate, die insgesamt mindestens 8000€ einbringen macht man bestimmt nicht "mal eben nebenher" selbst wenn man Herr Fuchtel jeden Tag nur 3h dafür aufgewendet hat, ist das meiner Meinung nach zu viel. Schließlich wird er in den Bundestag gewählt, um seine Wähler zu vertreten und bekommt dafür Geld. Ebenso ist der letzte Mai interessant. Da hatte er Zeit für 5 Mandate à 1000-3500€. Ich glaube ich werde Bundestagsabgeordneter, wenn man da so viel Zeit hat, um andere Dinge nebenher zu tun ![]()
Wenn ich mir es recht überlege ist die Steigerung von Herr Fuchtel zum vielgescholtenen Friedrich Merz gar nicht mehr so groß: Merz verdient jährlich mindestens 56.000€ nebenher, Bei Herr Fuchtel waren es im Jahr 2006 mindestens 39.500€. Jetzt ist nur die Frage, aus welcher Sichtweise ich das betrachten soll: Arbeitet Herr Fuchtel viel nebenher oder Herr Merz relativ wenig? Ich tendiere eher dazu, dass beide zu viel nebenher arbeiten.
Manchmal stolpert man über die Zeitfresser. So ist es mir heute bei Ehrensenf passiert: Orb, der Spieletipp hat mich ca. 2h gekostet. Mein persönlicher Rekord: Irgendwas mit 8000 Punkte
Ich habe leider keinen Screenshot gemacht.