Der letzte Eintrag wird den einen oder anderen vielleicht etwas verwundern: Ich betriebe hier mein Blog mit der Software Lifetype und biete trotzdem ein Plugin für Wordpress an, und das obwohl ich eigentlich kein echter Freund der Software bin...
Ich habe in letzter Zeit öfters Peter vom Dreibeinblog bei diversen technischen Fragen rund um sin Weblog unterstützt. Er fragte mich unter anderem, wie man es hinbekommen könnte, dass Stammbesucher die Werbung ausblenden können. Meine erste Antwort hat wegen diversen globalen und dann eben doch nichtglobalen Variablen nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe (zum den ganzen WP-Code zu verstehen ist mir meine Zeit dann doch zu schade
) Damit es funktioniert hätte wären einige Hacks direkt im Quellcode und ein wildes rumeinern auf globalen Variablen notwendig gewesen. Peter hat vorgeschlagen, den Code in eine Datei zu verpacken und ein Plugin daraus zu machen. Das machte auf den ersten Blick sinn und nachdem ich in die Dokumentation von Wordpress zu Plugins geschaut habe, musste ich feststellen, dass sich das Problem so wohl am einfachsten lösen lässt. Tja und so kams dann, dass ich heute Nachmittag ein Plugin für Wordpress gebastelt habe ![]()
Lustigerweise hat Peter das Plugin vor mir announced. Er war etwas schnell, denn die Doku habe ich erst vorhin produziert. Ich bin mal gespannt, wieviel Ressonanz es auf das Plugin gibt.
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hideAd ist ein Plugin für Wordpress 2.x das dem Besitzer des Blogs die Möglichkeit bietet Werbung zu schalten, aber seinen regelmäßigen Besuchern trotzdem die Möglichkeit bietet die Werbeanzeigen auszublenden. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: regelmäßige Besucher bekommen einen werbefreien Blog zu Gesicht, Zufalls- oder Einmalbesucher dagegen bekommen die Werbung angezeigt. Natürlich kann man nicht nur Werbung sodern alles, was man irgendwie in den Templates verbauen kann.
Das Prinzip des Plugins ist eigentlich ganz einfach: Es klinkt sich in die Wordpress-Pluginstruktur ein und setzt, wenn der Stammbesucher keine Werbung wünscht ein Cookie das diese Information enthält.
Dieses Plugin ist auf Anregung von Peter Sawatzki entstanden, der sowas für seinen Blog haben wollte und mich um Unterstützung bat.
Download der aktuellen Version 0.11.
Ich bitte Diejenigen, die das Plugin einsetzen, kurz in den Kommentaren verewigen. Danke
Die Installation des Plugins ist eigentlich ganz einfach:
wp-content/plugins/ kopieren.<?php hideAd_link(); ?> einfügen. Der Text ist von Haus aus Englisch. Wie man ihn anpasst wird unter Anpassungen beschrieben<?php if(hideAd_status()) { ?><?php } // Ende von hideAd ?>Anpassung des Link-Textes:
Es lässt sich zum einen der Text selbst anpassen, indem der Funktion hideAd_link() diese Texte als Parameter übergeben werden. Der erste Parameter ist der Text zum ausblenden, der zweite der Text zum einblenden:
hideAd_link("Werbung ausblenden","Werbung einblenden" ![]()
erzeugt also eine deutsche Ausgabe der Linktexte.
Die Darstellung des Linkes kann man mittels CSS manipulieren. Die CSS-Klassen dazu lauten
wp-hideAd_hide und wp-hideAd_show.
Mit folgendem CSS-Schnipsel wird zum Beispiel eingestellt, dass der Text bei beiden Links weiß ist, der Hintergrund beim Ausblenden aber grün und beim Einblenden rot:
.wp-hideAd_hide, .wp-hideAd_show { color: #fff; } .wp-hideAd_hide { background: #0c0; } .wp-hideAd_show { background: #c00; } Anpassung der Lebensdauer des Cookies
Über die Lebensdauer des Cookies kann man einstellen, nach welcher Zeit der Browser des Besuchers die Einstellung vergisst. Bei jedem Seitenaufruf wird das Cookie erneuert, so dass regelmäßige Besucher selten die Einstellung erneuern müssen.
Die eigentliche Lebensdauer stellt man über die Variable $hideAd_lifetime in der hideAd.php in Zeile 28 ein. Dort muss die Güitsdauer des Cookies in Sekunden angegeben werden. Vorgabe ist 3600*24*7, was sieben Tagen oder eine Woche entspricht.
hideAd steht unter der GNU General Public Licence GPL. Dieses Plugin ist also freie Software und darf unter den Bedingungen der GPL verändert und/oder weiterverbreitet werden.
Der komplette Lizenztext der GPL findet sich hier. Die inoffizielle deutsche Übersetzung hier
Auch wenn es die GPL nicht vorschreibt, so bitte ich trotzdem darum, dass wenn jemand dieses Plugin verbessert oder verändert, mir eine Kopie davon zu senden, damit mögliche Verbesserungen allen zugute kommen.
Bisher gibt es noch keine regelmäßigen Fragen. Sollten Fragen auftauchen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, dann werde ich sie hier hinzufügen. Wer eine Frage hat darf gerne so frei sein, und sie stellen ![]()
hideAd is a Plugin for Wordpress 2.x that allows the owner of the blog to embed advertisement but anyhow give the periodical visitors the posibility to hide these ads. The advantage is obvious: continous visitors uses an ads-free blog, once-visitors and those who came from a search-engine see the advertisements. Needless to say that not only advertisements but everything that can be built into templates can be hidden.
The principle of the plugin is quite simple: It plugges itself into the plugin-structure of Wordpress and sets, if an visitor don't want wo see advertisements, a cookie, that contains this information.
This plugin was developed from a suggestion of Peter Sawatzki. He searched something like this for his blog and asked me for assistance.
Download of the current version 0.11.
I request all that uses this plugin to leave a comment Thanks
The installation of the plugin is quite easy:
wp-content/plugins/.<?php hideAd_link(); ?> at the favored place. The default texts of the links are "hide Ads" and "show Ads". How to modify these texts is described in Customization.<?php if(hideAd_status()) { ?><?php } // end of hideAd ?>Customization of the link-text:
The link-text can be modified by committing these texts as parameters to the hideAd_link()-function. The first parameter stands for the text that hides the ads, the second is the text to show the ads again. For example: hideAd_link("Ads off!","Ads on!"![]()
The format of the links can be manipulated with CSS. The names of the CSS-Classes are:
wp-hideAd_hide und wp-hideAd_show.
As example, the following CSS-snippet defines the text-color of the links white, the background of the hiding-link green and the backround of the showing-link red:
.wp-hideAd_hide, .wp-hideAd_show { color: #fff; } .wp-hideAd_hide { background: #0c0; } .wp-hideAd_show { background: #c00; } Modification of the lifetime of the cookies
With the lifetime of the cookie can be setted up, in witch period the browser of the users forgets the settings. The cookie is renewed with every requested page, so that periodical visitors have to renew their settings seldom.
This lifetime is setted up with the variable $hideAd_lifetime in hideAd.php in line 28. The duration of validity has to be set up in seconds. The presetting is 3600*24*7, what means seven days or one week
.
hideAd is published under the GNU General Public Licence GPL. This means, that this plugin is free software and can be modified and/or redistributed under the terms of GPL.
The complete text of the licence can be found here.
As well as GPL does it not instructs, I appeal nevertheless that if someone improves or modifies this plugin to send me a copy of it, on order that possible improvements benefits to all.
There are no FAQs so far. If you have a question or a Problem with this plugin feel free and ask ![]()
Ich habe in meinem Feed-Reader zwei Feeds abonniert, die mich über die Geschehnisse in meinem Heimatort Neubulach auf dem laufenden halten sollen: Die Google-(Blog-)Suche und der Feed von der Lokalzeitung. Die Google-Suche bringt meinstens nur uninteressantes Zeugs und der Feed vom Schwarzwälder Bote alle paar Tage mal einen Artikel über eine Vereinsversammlung oder sowas in der Art.
Als ich heute morgen in den Feed-Reader geschaut habe, war es aber anders: Da waren sowohl bei Google als auch bei der Zeitung eine Meldung, dass es einen schweren Unfall gegeben hat. Ein 16-jähriger hat das Auto seiner Schwester samt seiner 14-jährige Beifahrerin und Freundin gegen einen Baum manövriert. Wenn die Beschreibungen vom Schwarzwälder stimmen, dann sah die Unfallstelle zwischen Oberhaugstett und Martinsmoos {gt:48.64748451304087,8.653621673583984,K4371 zwischen Oberhaugstett und Martinsmoos,14} böse aus.
Irgendwie ist es schon seltsam, wie schnell sich schlechte Nachrichten verbreiten. Das Problem ist halt, dass Neubulach nicht so groß ist, als das man nicht die Betroffenen nicht kennen würde. Das sind immer die Situationen, an denen man sich überlegt, warum das nötig war und warum sowas immer wieder vorkommt und trotzdem auf keine Antwort kommt. Mein Beileid gilt den Familien und engen Freunden der beiden. Ebenso möchte ich an dieser Stelle mal der Feuerwehr danken, die in solchen Nächten keinen leichten Job haben.
Vielleicht mag sich der eine oder andere in den letzten Stunden gewundert haben, weshalb mein Blog und alles andere, was auf diesem Server liegt, nicht erreichbar war. Grund war ein kleines Script, das durch einen Bug von PHP Amok gelaufen ist. Es hat binnen kürzester Zeit, trotz Speicherbegrenzung Unmengen an Speicher angefordert und dabei das komplette System lahmgelegt. Das System lief zwar noch und hat teilweise auch noch Anfragen beantwortet, war aber so träge, dass zwischen Eingabe des Benutzernamens zum Anmelden und der Passwortanforderung so viel Zeit verging, dass sofort eine Zeitüberschreitung angezeigt wurde und man den Benutzername nochmal eingeben hätte müssen. Daher musste ich leider zu härteren Methoden greifen und den Server hart neu starten. Glücklicherweise gab es beim anschließenden Hochfahren, abgesehen vom Filesystem-Check, keine Probleme. Das letzte mal booten war immerhin vor über 640 Tagen.
Die Aktion hat auch meine schöne Verfügbarkeitsstatistik kaputt gemacht. Von 100% auf 99,98 seit Inbetriebnahme des Servers
Und mit dem 10.2.2008 wirds auch nix ![]()
Ach ja: Falls irgendjemanden noch irgendwelche Dinge auffallen, die nicht so sein sollten, dann bitte ich um kurze Meldung. Danke!
Ich habe mir bisher noch keine Gedanken darüber gemacht, aber irgendwie ist der Spam, der bei mir in der Mailbox landet immer nur Englisch oder Deutsch. Vielleicht mal noch Spanisch. Mir ist nie aufgefallen, dass da andere Sprachen verwendet wurden. Bis heute. Da fand ich eine Mail die wohl in die Niederlande sollte:
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En daarbij krijgt U een Customer Service waardig
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Heute Nachmittag habe ich mich auf das Fahrrad geschwungen und bin in die Stadt gefahren. Da mir die ersten Besucher vom Karnevalsumzug schon wieder entgegenkamen wusste ich, dass ich zur richtigen Zeit gekommen bin: kurz vor Schluß. Wer sich jetzt irritiert fragt, weshalb ich denn genau „kurz vor Schluß” da sein wollte, dem sei gesagt, dass ich eigentlich ein Faschingsmuffel bin. Seit ich in Mannheim wohne hatte ich mich immer davor gedrückt. Trotzdem bin ich heute hingegangen um mir die letzten paar Wagen kurz vor Ende des Zuges anzuschauen. Die Verkleidungen und so waren ja ganz nett, aber ist das wirklich notwendig? Wenn ich mir sowas anschaue, dann kann ich nur den Kopf schütteln:
Jetzt weiß ich, was ich in Zukunft nicht vermisse. Wenn ich je nach Köln oder in eine andere Karnevalshochburg ziehen sollte, dann werde ich entweder auswandern oder in meiner Wohnung verschanzen
. Naja - wenigstens habe ich dieses Jahr kein Fettnäpchen mitgenommen ![]()
Eine noch ganz lustige Begebenheit am Rande: Auf dem Nachhauseweg hat mich in der Nähe des Landesmuseums {gt:49.4767760011552,8.49629402160645,Landesmuseum Mannheim} eine „Nonne” angesprochen, ob ich ihr helfen könnte ihr Auto zu suchen. Sie sei nicht von hier und wisse leider nicht mehr, wo sie genau geparkt hat, da im dunkeln irgendwie alles gleich aussehen würde. Sie wusste es wirklich nicht genau, denn ihre Beschreibungen waren widersprüchlich. Sie sei drei Stationen mit der Straßenbahn gefahren und am Tatteral {gt:49.481739192712055,8.473055362701416,Tattersal} ausgestiegen. Neben dem großen Parkplatz war ein wirklich großes Haus das außen verglast ist und genau gegenüber die Straßenbahnhaltestelle. Auf meine Nachfrage hin meinte sie noch, dass die Haltestelle von der Straße mit einem Geländer abgetrennt ist. Das passte aber alles irgendwie nicht zusammen. Am ehesten hat noch das Gebäude von der Sparkasse gegenüber der Haltestelle Planetarium {gt:49.47655989571344,8.489556312561035,Haltestelle Planetarium} gepasst. Dort erkannte sie aber nichts. Weiter in die Stadt rein konnte ich mir nicht vorstellen, da es dort keine großen Parkplätze mehr gibt. Das mit den drei Stationen kann also schonmal sicher nicht stimmen....
Lange Rede kurzer Sinn: Sie hat am Carl-Benz-Stadion geparkt{gt:49.477410369685806,8.501272201538086,Parkplatz am Carl-Benz-Stadion}, das Haus dort ist nicht komplett verglast sondern hat nur normale Fensterfronten, sie ist sieben Stationen gefahren und die Haltestelle dort steht frei auf der Straße. Sie war anscheinend relativ spät dran und hat daher nicht darauf geachtet, wo sie geparkt hat und wie sie genau in die Stadt kam. Das konnte ich irgendwie nicht nachvollziehen: Zum einen würde ich mir in einer fremden Stadt zumindest die Straßenbahnhaltestelle merken, an der ich eingestiegen bin, zum anderen würde ich mir aber auch nicht einen Streß machen, wenn ich die erste halbe Stunde des Zuges verpasse, da der ja sowieso ein weilchen für seinen Weg benötigt.
Schon beim weiteren Heimweg habe ich mir überlegt, ob es ihr Kostüm öfters gibt, da ich mich erinnerte, dass ich es auf einem der Wägen gesehen habe. Als ich vorhin auf den Fotos nachgeschaut habe musste ich feststellen, dass es das Kostüm vermutlich doch nur einmal gibt, da ich auf dem Foto dieselbe Person abgelichtet habe:
Wenn ich mir das im nachhinein überlege, dann macht es auf einmal Sinn, weshalb sie es so eilig hatte: Sie hatte einen Platz auf dem Radio-Sunshine-Wagen.
Ich will hiermit übrigens hervorgehoben haben, dass ich bis hier keinerlei Bemerkungen über den Orientierungssinn im allgemeinen und im speziellen gemacht habe – ich habe sie mir alle gedacht und dabei herzlich gelacht ![]()
An der Uni Mannheim war es eine Zeit lang Vorgabe, dass man im ersten Semester die Übungen in Praktische Informatik nicht in einer geläufigen Sprache wie Java programmiert, sondern man musste, um Chanchengleichteit zu gewähren eine relativ unbekannte Sprache lernen. Scheme ist ihr Name, sie ist ein Lisp-Dialekt und entwickelt wurde sie unter anderem explizit für die Lehre. Jeder, der mal damit gearbeitet hat, weiß über die Schönheiten von Lisp bescheid. Da mutieren einfache Rechenoperationen zu einem Klammernwald: a+b*c/d wird da zu (+ a (* b (/ c d))) und die Präfixnotation macht es auch nicht einfacher. Jeder, der schon mal was anderes programmiert hat verflucht die Sprache früher oder später.
Warum ich das hier breit trete? Weil mich der Comicstrip von xkcd daran erinnert hat:
Randall Munroe stellt seine Comics übrigens dankenswerterweise unter eine CC-Lizenz.
Über die aktuelle Meldung auf Heise.de kann ich nur müde lächeln. Wenn ich 100 Spam-Mails pro Woche bekommen würde, dann wäre ich glücklich. In den letzten Tagen waren es im Schnitt eine Spam-Mail pro Minute. Nach etwa anderthalb Stunden wäre also mein Wochensoll erfüllt. Der Schnitt in diesem Monat: 1335 Spammails/Tag
Als ich vorhin die Rolltreppe vom Stuttgarter S-Bahn Hauptbahnhof hoch zum DB-Hauptbahnhof gelaufen bin ist mir folgendes Plakat ins Auge gesprungen und ich musste herzhaft einmal lachen. Das nenn ich mal passend platzierte Werbung ![]()
Was mir im Zusammenhang des letzten Artikels auffiel: Der Artikel über Erotikdarsteller und einige andere meiner Artikel lassen sich nicht mehr abrufen. Auf der Suche nach dem Grund bin ich relativ schnell fündig geworden: Der Artikel hatte über 2400 Kommentare. Eine kleine SQL-Abfrage auf der Datenbank hat dann auch andere Kandidaten zum Vorschein gebracht, die nicht mehr Abrufbar sind:
SELECT COUNT( * ) AS `anzahl` , `article_id` FROM `plog_articles_comments` GROUP BY `article_id` ORDER BY `anzahl` DESC
Beim Laden der Seite werden scheinbar alle Kommentare aus der Datenbank ausgelesen, auch die, die als Spam markiert sind. Noch nicht ganz klar ist mir, warum die 3MB Kommentare, die ich jetzt aus der Datenbank gelöscht habe 32MB RAM verbraten und damit das Speicherlimit eines PHP-Prozesses erreichen. Die Kritische Grenze für meine Konfiguration liegt übrigens irgendwo zwischen 2400 und 1200 Kommentaren. Ich habe das ganze nun mal als Anlass genommen, eine „kleine” Aufräumaktion zu machen. Ergebnis: etwa 27.000 oder 90MB weniger Kommentare in der Datenbank. Wenn jemand einen Kommentar geschrieben hatte, der noch nicht veröffentlicht wurde: Pech gehabt ![]()
Jetzt muss ich nur noch einen Bug-Report schreiben, denn es soll schließlich Blogs gegben, die auf einen Artikel über 2000 Antworten bekommen. Außerdem haben nicht alle die Reihenfolge der aktiven Spam-Plugins geändert und bekommen daher auch den Spam, wie ich vor kurzem, in die Datenbank geschrieben.
Vorgestern abend um halb zehn hat es angefangen: Dutzende Mails die mir einen Test schmackhaft machen sollen, der mir sagt, wie alt ich werde landen in meiner Mailbox. In den letzten 48h waren es insgesamt über 250. Habe ich schon erwähnt, dass mir sowas auf die Nerven geht?
*Wie alt wirst Du? *
*50 Jahre? 65 Jahre? oder vielleicht sogar 100 Jahre alt?*
*Teste heute Deine Lebenserwartung ! *
*Mache den Test. *
*TEST STARTEN - HIER KLICKEN <http://www. 80-jahre-alt .com>*
Adresse löschen hier klicken <mailto:wiealtwirstdu@list.ru>
Vorhin habe ich nun mal die angegebene Seite besucht und siehe da: Einähnliches Geschäftsmodell wie vor einem dreiviertel Jahr mit den Erotikdarstellern. Wenn man seine Daten eingetragen hat bekommt man eine Rechnung über 59€. Den Anbieter rechtlich belangen wird ähnlich schwer sein, wie die Erotik-Firma aus Panama. Der Anbieter sitzt laut Impressum auf den britischen Jungferninseln. Der Anbieter dagegen wird wahrscheinlich seine Forderungen auch in Deutschland durchsetzen können. Da wird dann möglicherweise ein "befreundetes" Inkassounternehmen eingesetzt und mit dem möglichen Verlust der Kreditwürdigkeit gedroht.
Ganz unabhängig davon wird man bei der Beantwortung des Fragebogens sicherlich einige Details aus seinem Leben Preis geben müssen. Wie sonst sollte man überhaupt eine Schätzung wagen können? Das wird dann aber in Verbindung mit dem sechtsen Punkt der Datenschutzerklärung interessant:
6. Meine Angaben innerhalb des Projektes dürfen bei Zustimmung vom Veranstalter des Projektes (Internet Service AG, Ltd., Wickhams Cay I, Rod Town, Tortola, VG, BVI), von den Sponsoren der Aktion sowie von den beauftragten Dienstleistern für Marktforschung, für die bessere Zuordnung von bereits zu meiner Person vorhandenen Daten sowie für interessante und günstige Angebote aus den unten genannten Branchen, die meinen erkennbaren Interessen entgegenkommen, verarbeitet und genutzt werden (Telefonmarketing, SMS Werbung, eMail-Werbung und schriftliche Werbung). Die Übermittlung und weitere Nutzung meiner Angaben wird auf die Kunden der Sponsoren aus den nachfolgend genannten Branchen für Marktforschung, für die bessere Zuordnung von bereits zu meiner Person vorhandenen Daten und für Werbung, die meinen erkennbaren Interessen entgegenkommen (Telefonmarketing, eMail-Werbung und schriftliche Werbung), beschränkt: Verlage, Adress- und Versandhändler, Finanz- und Telekommunikationsdienstleister, Markenartikelhersteller, Gewinn- und Glücksspiele, Reise und Tourismus, Gesundheitsvorsorge, Energieversorger, Versicherungen, Pharma- und Kosmetikunternehmen, gemeinnützige Vereinigungen, Fahrzeughersteller und -händler, Bekleidungs- und Elektronikeinzelhandel, Marktforschungsunternehmen, Berufs- und Weiterbildungsinstitute. Diese Einwilligung kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft schriftlich widerrufen (per Fax, Brief oder eMail).
Hervorhebungen von mir. Wenn ich die Hervorhebungen mal zusammenfassen darf: Man stellt einen Freibrief für sämtliche bekannte personalisierte Werbeformen für Firmen sämtlicher Branchen, die den alltäglichen Lebensbereich betreffen aus.
Eigentlich ist das eine geniale Idee: Der Benutzer bezahlt für eine Dienstleistung, die man genausogut auch mit einem Würfel betreiben könnte fast 60€ und man darf mit den dadurch erzielten Daten weiteres Geld verdienen. Ich kenne mich nicht genau aus, was ein detailiertes Benutzerprofil so bringt, aber wenn ich daran denke, was für StudiVZ, MySpace oder OpenBC so bezahlt wurde (die Bewertung der Plattformen wurde nach Anzahl der Benutzer vorgenommen), dann denke ich, dass die 60€ der kleinere Teil des Verdienstes sind.
Aus Sicht des Unternehmens: Geniale Idee. Aus Sicht eines normalen Bürgers: Grausam. Mein Ratschlag daher: Macht die Dummheit nicht, Finger weg!
Ganz unabhängig davon: Ich will gar nicht wissen, wie alt ich werde.
Letzte Woche habe ich mit meinem kleinen Bruder eine „kleine” Spritztour nach Papenburg unternommen. Er hatte dort bei einer bekannten Werft ein Vorstellungsgespräch und da 1300km plus Vorstellungsgespräch an einem Tag doch etwas viel sind und ich nichts wichtiges zu tun hatte, bin ich mit ihm gefahren. Die Hinfahrt lief, abgesehen von einem kurzen Stau um Köln wunderbar. Neubulach - Mannheim - Papenburg in weniger als 6,5h. Geplant hatten wir etwa 7,5 plus Toleranz, so dass wir letztlich fast drei Stunden zu früh dran waren. So konnten wir uns ein gemütliches Plätzchen suchen und etwas zum Mittag essen. Ich hatte außerdem mir noch ein paar Geocaches in der Nähe rausgesucht, damit mir nicht langweilig wird. Einen davon haben wir dann auch gesucht und gefunden: Den Cache an der Friesenbrücke in Weener {gt:53.15955,7.37655,Friesenbrücke in Weener}. Die Schwierigkeitsangaben mit einem von fünf Sternen waren nicht haben gepasst. Ein halber Stern wäre auch in Ordnung gegangen ![]()
Für weitere Caches hatte er dann aber keine Lust, da er sich lieber auf das anstehende Gespräch noch etwas vorbereiten wollte. Mir wäre es an seiner Stelle wohl genauso gegangen.
Leider wollte mein Bruder sein Handy nicht zum Gespräch mitnehmen, so dass ich im Prinzip warten musste, bis er fertig ist und konnte in der Wartezeit nicht noch andere Caches machen. Daher habe ich mich auch mit dem einen Cache begnügt, der direkt neben der Werft liegt: Emsland EL01, Meyer Werft {gt:53.10441666,7.3625,Emsland EL-01 - Meyer Werft}. Kaum als ich meinen Bruder abgeliefert und das Auto geparkt hatte begann ein leichter Sprühregen. Bei wenigen Grad Celsius über dem Nullpunkt ein hässliches Wetter, aber egal
Nach etwas suchen und einem kleinen Irrweg – ich war zuerst 10 Meter östlich, und hatte zwischen mir und Cache das Wasser – fand ich den Cache ohne Probleme. Die Anlagen der Werft sind schon faszinierend. Die Höhe der Hallen lässt sich auf dem Bild schlecht abschätzen. Das gelbe Teil im Vordergrund in der rechten Bildhälfte ist ein normaler Seecontainer. Die Halle rechts, die nicht mehr ganz aufs Bild gepasst hat etwa 80m hoch. Unter dem Gesichtspunkt ist es dann nochmal faszinierender, was bei einer Überführung eines Schiffes passiert. Da werden etliche tausend Tonnen Stahl zentimetergenau durch die enge Ems gelotst.
Anschließend war meine Jacke und die Haare doch nässer als erwartet. Kleine Tropfen machen auch naß
Ich bin dann noch schnell in die Innenstadt von Papenburg gefahren um zu tanken und noch etwas Verpflegung für die Rückfahrt zu besorgen. Dabei musste ich feststellen, dass Papenburg ein wirklich beschauliches Städtchen ist. Durch die Innenstadt führt auch ein Kanal, auf dem einige alte Schiffe stehen{gt:53.079377,7.3926293,Hauptkanal Papenburg}:
Das Vorstellungsgespräch meines Bruders hat länger gedauert als erwartet, was dazu führte, dass ich die restliche Zeit mit warten verbrachte. Wenn ich gewusst hätte, dass er erst um kurz vor sieben fertig ist, dann hätte ich auch noch die anderen acht Caches, die ich rausgesucht hatte, gemacht. Naja. wenn das mit dem Gespräch geklappt hat, dann werde ich nicht das letzte mal dort gewesen sein
Die Rückfahrt lief noch problemloser wie die Hinfahrt und so kams, dass wir weniger als 5,5h brauchten. Als wir dann daheim waren, war ich auch froh, denn irgendwann hat mir dann doch der Allerwerteste weh getan