Herzlich Willkommen auf blog.philippfleck.de bei Philipp's Blog


Suche
Kalender
« Dezember 2006 »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
About
Dieser Blog wird von Philipp Fleck geschrieben. Sämtliche Beiträge sind meine persönliche Meinung. Also nicht drüber aufregen.
Sämtlich Links, die nicht auf die Domain philippfleck.de philippfleck.com oder philippfleck.info zeigen sind extern und deren Inhalte liegen außerhalb meines Einflußbereiches. Die Prüfung der Links fand jeweils zum selben Zeitpunkt statt, wie der Artikel geschrieben wurde. Sollten die Inhalte zwischenzeitlich (oder weil ich es nicht besser wusste) rechtswidrig sein, bitte ich, die mir Mitzuteilen.
Kategorien
Kategorie alte Fundstücke [57]
Kategorie aus aller Welt [18]
Kategorie aus dem Web [242]
Kategorie aus meinem Alltag [279]
Kategorie Basteln [7]
Kategorie Behörden [24]
Kategorie BILD & Co [3]
Kategorie Bilder [97]
Kategorie Blamage [20]
Kategorie Blog-News [65]
Kategorie Blog-Stats [11]
Kategorie Bundesliga [1]
Kategorie Bücher [1]
Kategorie CeBIT [9]
Kategorie CVJM [2]
Kategorie Damals [2]
Kategorie Datenschutz [24]
Kategorie Deutsche Bahn [19]
Kategorie Digitale Bilder [27]
Kategorie Dummheiten [47]
Kategorie eBay [15]
Kategorie eGovernment [7]
Kategorie Einkaufen [40]
Kategorie Europa [22]
Kategorie Familie [15]
Kategorie Fast-Food [6]
Kategorie Fehler im Blog [27]
Kategorie Fernsehen [5]
Kategorie Feste & Feiern [9]
Kategorie Filme [10]
Kategorie Filme aus dem Web [41]
Kategorie Firefox & Mozilla [32]
Kategorie Flash [8]
Kategorie Fotografie [3]
Kategorie Friends&More [21]
Kategorie Fußball-WM [25]
Kategorie GeoCaching [13]
Kategorie geotagged [50]
Kategorie Golem [2]
Kategorie Google & Co [25]
Kategorie Handy & Co [9]
Kategorie Hardware [15]
Kategorie Heise [33]
Kategorie iCTF [18]
Kategorie im-coma [17]
Kategorie Internet-Explorer [11]
Kategorie JoE [3]
Kategorie Jugendwerk [1]
Kategorie Jungschar [8]
Kategorie Kapf [25]
Kategorie Kino [4]
Kategorie Klatsch&Tratsch [11]
Kategorie Kommentare [54]
Kategorie Kommentare zu Blogs [13]
Kategorie kommentierte News [46]
Kategorie Kurioses [81]
Kategorie LifeType [34]
Kategorie LifeType-Hacking [20]
Kategorie LifeType-Plugins [15]
Kategorie Linux [26]
Kategorie lustige Texte [30]
Kategorie Mannheim [77]
Kategorie Mediamarkt & Co [6]
Kategorie Menschen [41]
Kategorie Microsoft & Co [19]
Kategorie Moblog [29]
Kategorie Museumsrechner [4]
Kategorie Neubulach [10]
Kategorie nützliche Webseiten [9]
Kategorie Panoramen [6]
Kategorie PC-Probleme [20]
Kategorie RDF,RSS und Co [6]
Kategorie Rhein-Neckar-Region [1]
Kategorie rund um die Uni [14]
Kategorie Rätsel&Quiz [4]
Kategorie Screenshots [27]
Kategorie Scripte & Programme [16]
Kategorie Seckenheim [23]
Kategorie Sicherheit [5]
Kategorie Spam [50]
Kategorie Spaßiges [93]
Kategorie Spiegel Online [19]
Kategorie Sport [1]
Kategorie Sprüche [7]
Kategorie SWR3 [8]
Kategorie technische Meldungen [36]
Kategorie Telefon & Co [12]
Kategorie Uni [54]
Kategorie Uni-Feten [3]
Kategorie Uni-Intern [8]
Kategorie Uninteressantes [0]
Kategorie Unterwegs [88]
Kategorie Unverständliches [69]
Kategorie Urlaub [10]
Kategorie USA [26]
Kategorie verrückte Produkte [14]
Kategorie von anderen Blogs [103]
Kategorie Webcams [5]
Kategorie Webentwicklung [40]
Kategorie Webfish [16]
Kategorie Webprojekte [25]
Kategorie Webseiten [16]
Kategorie Weltraum [6]
Kategorie Werbung [34]
Kategorie Wetter [13]
Kategorie Wikipedia [16]
Kategorie Wissenswertes [30]
meine Links
Linkmeine Netz-Projekte
Linkphilippfleck.de
LinkJungscharlager Kapf
LinkPrivate Homepages
LinkUni&Studium
letzte Kommentare
Feeds
Von den Blog-Inhalten sind folgende Feeds verfügbar:
Atom 0.3-Feed
RSS 0.90-Feed
RSS 1.0-Feed
RSS 2.0-Feed (empfohlen)
XML-Raw
Feed mit den letzten Kommentaren:
RSS 2.0-Feed

manage blog
20. Dezember 2006  
Ladenhüter

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass Kalender zur WM laufen...
061220_162234.jpg

13. Dezember 2006  
massig Rechenpower

Heute kamen die neuen Rechner für den PiPool. Langsam geht uns der Platz aus. Hier auf dem Bild: 156 CPU-Cores. Geschätze Rechenleistung: 1 Teraflop. Vor 10 Jahren hätten wir mit den Rechnern noch die Top500-Liste angeführt.

Bild 58 Rechner

Zu wenig

Irgendwie hat die Margarine sich beim Aufmachen etwas komisch angefühlt. Als ich dann den Deckel abgezogen hatte war mir relativ schnell klar, warum:

Margarine mit Abfüllfehler

Da hat der Abfüllvorgang wohl nicht ganz so geklappt, wie es sollte. In der mitte zu hoch und drumrum sieht man auf den Boden.

Da ich aber nicht an die Kompression von Fett glaube müsste eigentlich zu wenig in der Packung sein.

 Margarine gewogen

Meine (ungenaue) Waage zeigt 400 Gramm an. Ich kenne mich da ja nicht so aus, aber 20% zu wenig sind meines Wissens nicht mehr zulässig. Die Frage, die ich mir momentan noch stelle: lohnt es sich bei einem Warenwert von 65ct zu reklamieren?

12. Dezember 2006  

Peter hat neulich eine lustige Empfehlung an Frauen geschrieben, wie sie das richtige Geschenk für den Mann auswählen. Außerdem hat er noch den Umkehrschluss beschrieben, welcher aber nicht ganz so lustig ist.

Beide bekommen von mir das Prädikat lesenswert. 

11. Dezember 2006  
Die Aufteilung des Internets

Wer schon immer mal wissen wollte, wie das Internet eigentlich verteilt ist, dem sei die Karte von Randall Munroe empfohlen:

xkcd.com/c195.html  (Randall Munroe)

Was ich vergaß...

Der letzte Eintrag ist ziemlich umfangreich und trotzdem habe ich etwas vergessen. Ich wollte eigentlich den anderen erfolgreichen Teams gratulieren. Irgendwieist mir das aber dann vor lauter Analyse des Agriffs entglitten. Daher hole ich es hier nach:

Glückwunsch an die Jungs von der TU Wien. Der Name „We_0wn_Y0u” war Programm. Sie haben alle anderen Teams ge0wned und mit fast 15 Millionen Dollar ihr Ausgangsguthaben verfünfzehnfacht. Weitere Glückwünsche gehen auch an die Jungs aus Darmstadt, die geschafft haben, dass der Wettbewerb in den Medien beachtet wird. Neben Heise berichtet auch HROnline.de (via tagesschau.de-Ticker). Außerdem habe ich vorhin in den Nachrichten im Radio davon gehört. Ganz lustig ist dabei, dass der Reakteur scheinbar Probeme hatte, die Zahl zu lesen. Es sind „nur” Millionen. Im Radio sprachen sie übrigens auch von Milliarden, was aber angesichts des Nachrichten-Austausch zwischen den Öffentlich-Rechtlichen nicht verwundert.

Grüße gehen natürlich auch an die anderen Teams, die mitgemacht haben, auch wenn ich da spontan eines ausklammern würde ;-) 

10. Dezember 2006  
iCTF - Review

Einge der letzten Einträge hier waren vielleicht etwas wirr oder schwer verständlich. Nebenher bloggen, wenn man eigentlich keine Zeit hat, erlaubt keine ausführlichen Erklärungen. Die konkreten Regeln wurden erst zeitgleich mit dem Passwort für das Image veröffentlich und ab dem Zeitpunkt blieb keine Zeit für lange Einträge. Daher möchte ich zuerst nochmal kurz erklären um was es ging:

Entgegen früheren CTF-Wettbewerben war das Ziel des Wettbewerbs dieses Jahr nicht das stehlen und schützen von Flaggen, sondern die Teams waren eine Bank und mussten ihr Geld verteidigen und bei anderen Banken „klauen”.  Das Geld konnte zwischen den Teams auf zwei verschiedene Art und Weisen verschoben werden. Entweder als elektronische Schecks oder als inter-Bank Transaktion. Das Ziel jedes Teams war also, ihr Geld zu vermehren. So lange die verschiedenen Dienste auf dem Server verfügbar waren, konnte diese für Transaktionen genutzt werden. Vom Gameserver aus kamen immer wieder Kunden und versuchten Geld einzuzahlen. Wenn das funktioniert, weil die Services laufen und funktionsfähig sind, dann erhöht sich das Vermögen der Bank. Das entspricht der devensiven Wertung beim bisherigen Wertungssystem. Bei der offensiven Wertung mussten wir bei anderen Banken möglichst viel Geld abzweigen. Teils pro Transaktion, teils pro Runde gab es aber eine Obergrenze, wieviel man bei eine Art und Weise bei einem anderen Team abzweigen konnte. Wenn man zu hoch pokerte konnte es auch passieren, dass man einen negativen Betrag „abhob”.

Neben aktivem und passivem Geldbeschaffen gab es noch eine dritte Möglichkeit, wie man an Geld kommen konnte. Die Hauptbank (Gameserver) veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Nebenaufgaben (Quests), mit denen man auch noch Geld sammeln konnte.

Die detaillierte Regelbeschreibung findet sich hier.

Wie ich im letzten Eintrag angekündigt habe, hier ein kleiner Rückblick, wie das ganze Event aus meiner Sicht verlief:

Bei den Vorbereitungen am Anfang bastelten die meisten so vor sich hin, Ich war mir dabei nicht sicher, ob wir nun alles so vorbereitet hatten, wie wir es später benötigen würden. Eine Checkliste wäre dazu evtl. hilfreich gewesen. Das sollte später aber nicht entscheidend sein. Aber der Reihe nach:  Nach Erhalt des Passworts für das Image gegen 18:00 mussten wir uns zuerst mal mit den Regeln vertraut machen und ins System finden. Besonder letzteres war gar nicht so einfach, da nirgends seine genaue Funktionsweise dokumentiert war. Wir mussten also schauen, welche Services laufen und wo mögliche Sicherheitslücken sein könnten. Wir haben die Bereiche zu Beginn mal grob verteilt. Unklar war zu diesem Zeitpunkt, wann es losgeht. Wir gingen eigentlich davon aus, dass sich der Zeitplan um eine Stunde nach hinten verschoben ist. Als kurz nach halb Sieben aber die Meldung kam, dass es in etwa 20 Minuten losgeht, wurde es hier etwas unruhig. Jeder wusste, dass wir nicht mal ansatzweise ein sicheres System hatten. Als dann um 19:00 Uhr das Routing aktiviert wurde und die einzelnen Teilnehmer sich gegenseitig erreichen konnten bestätigte sich das Gefühl. Wir waren offen wie ein Scheunentor. Mehrfach habe ich angemeldete Benutzer von anderen Teams von unserem Rechner gekickt. Ebenso waren unsere Services lange für die Zentralbank nicht erreichbar.
Nach einiger Zeit wurde es aber besser, wir bekamen die meisten Services zum laufen und hatten auch die ersten Erfolge beim "erleichtern" der anderen. Es gab während des Spiels kein Gesamtranking, an dem man ablesen konnte, wie gut man insgesamt da steht, aber als wir zeitenweise bei den besten "Hackern" als zweiter gelistet waren, wussten wir, dass wir nicht ganz so schlecht sind. Unser Kontostand wuchs langsam aber beständig, auch wenn immer mal wieder etwas abgezogen wurde. Letzteres war ein Indiz dafür, dass wir irgendwo noch Löcher haben. Mit der Zeit hatten sich Teams gebildet, die sich der verschiedenen Probleme angenommen haben. Einige haben sich hauptsächlich um die Quests gekümmert, andere mehr um die offensive Aspekte und wieder andere haben sich um die Sicherheitslücken in unserem System gekümmert.
Wenn ich es im Nachhinein überdenke, dann hatte vermutlich niemand den Überblick, wer wirklich an was gearbeitet hat und ob wir alle Bereiche bearbeiten oder etwas wichtiges übersehen oder vergessen. 
Kontinuierliches Monitoring der Aktivitäten auf unserem System hat meines Wissens niemand gemacht. Das war möglicherweise auch der Grund, weshalb wir nicht genau wussten wohin gegen halb eins unser Geld plötzlich ging und wie wir es stoppen konnten. Wir verloren binnen kürzester Zeit von unseren zwischenzeitlich angesammelten 1,8 Millionen fast mehr als eine halbe Million. Daher haben wir uns dazu entschieden, die Dienste unseres Systems abzuschalten und abzuwarten. Leider verringerte sich unser Kontostand weiter. Wir schoben das zuerst auf die Zeitverzögerung zwischen Diebstahl und Aktualisierung des Kontostandes. Leider sank der aber weiter, so dass wir uns dazu entschieden haben, auch die Testsysteme ganz vom Netz zu nehmen, da wir vermuteten, dass die Transaktionen darüber abgewickelt würden. Nach weiteren Runden des wartens bleib unser Kontostand dann endlich bei etwa 7900$ stehen. Die Enttäuschung war riesengroß, denn wir hatten binnen einer halben oder dreiviertel Stunde fast 1,8 Millionen Dollar verloren. Es machte sich Resignation breit und es wurden Überlegungen gemacht, ob es wohl am besten wäre, einfach die Systeme runtergefahren zu lassen, um nicht vollends zu verlieren. In der Zwischenzeit hat Torsten versucht eine Sicherheitslücke weiterzu nutzen und erreichte damit immerhin, dass unser Kontostand wieder auf etwa 58.000 stieg. Kein vergleich zum vorherigen Stand, aber es reichte, um die Stimmung wieder zu heben. Alle zogen wieder an einem Strang und versuchten in der letzten Stunde nochmal alles zu geben. Mit näherrückendem Ende wurden wir aber nochmal ausgenommen und unser Stand sank wieder auf die knapp 8000$. Kurz vor Schluss schaffte aber Robert, diese Martix-Verschlüsselung umzukehren und wir setzten unsere Hoffnung in die Punkte, die wir über die Quests erhielten. Am Anfang fragten einige, weshalb die Quest-Punkte nicht sofort auf den Kontostand addiert würden, im Nachhinein waren wir aber froh, dass sie erst zum Schluss addiert wurden, da sie den Hauptteil unseres Endstandes ausmachte.

Wir wussten bis zum Schluss nicht, wer wie welche Lücke bei uns wo ausgenutzt hat. Wir vermuteten aber, dass es eine Lücke war, die wir zwar auf unserem Primär-System gepatch hatten, aber nicht auf unserem Test-System. Da ich primär die Betreung der Systeme selbst gemacht habe, war ich mir nicht sicher, ob ich sogar direkt an dem Problem Schuld war: Wir hatten im Vorfeld insgesamt drei Systeme aufgesetzt, in denen die VMware-Images laufen konnten. eines davon war das "Live-System" zwei dienten zum testen und als Backup. Entgegen der Annahme der meisten waren die Testrechner aber totzdem für alle anderen Teams erreichbar. Zum Testen genutzt haben wir aber nur eines. Das andere stand im Prinzip die ganze Zeit rum und lief mitsamt aller Services. Beachtet oder benutzt hat das System niemand. Für das System verantwortlich war aber im Prinzip ich, da es direkt in meiner Ecke stand. Wenn dieser Rechner das einfallstor gewesen wäre, dann hätte ich die Niederlage zu 100% auf auf meine Kappe nehmen müssen. Das war auch der Grund, weshalb ich heute nochmal in den PiPool gegangen bin, um die Images und Logfiles zusammen zu packen um nach schauen können, was auf dem System so alles ablief, da es mich einfach nicht in Ruhe ließ und ich mir nicht sicher war, ob das System das Einfallstor war. Immerhin war darauf gar nichts gepatcht und sogar das Passwort für den Benutzer Team war noch "team". Soweit ich das momentan beurteilen kann, habe ich Glück gehabt. Wir hatten glücklicherweise auf der Teambox, also dem Rechner, der die Verbindung zum VPN war, zum fraglichen Zeitpunkt einen TCP-Dump am laufen, den wir auch gespeichert haben. Insgesamt haben wir von 00:12:42 Uhr 58:53 min lang aufgezeichnet und dabei 590887 Paktete mitgeschnitten. Somit konnte ich jeglichen Netzwerkverkehr, der über diesen Rechner lief nachvollziehen und dabei erleichtert feststellen, dass im Zeitraum des Dumps gerade mal 20 Pakete an diesen Rechner gerichtet waren oder von ihm kamen. 8 davon waren DNS-Anfragen von ihm selbst, 8 die zugehörigen Antworten, 2 waren Pings und 2 Antworten darauf. Da der Anteil dieser nichtssagenden Pakete im Vergleich der Gesamtmenge vernichtend gering ist und keine Pakete über die Leitung gingen, die einen Hinweis darauf geben, dass jemand anderes das System nutzt, bin ich mir ziemlich sicher, dass das System zu dem Zeitpunkt noch sauber war. Außerdem gab es auf dem System selbst auch keine Hinweise darauf, dass jemand das System benutzt hat. Der Benutzer "Team" war noch nie eingeloggt, in /tmp gab es keine verdächtigen Dateien oder Verzeichnisse und die zuletzt geänderten Dateien ergaben auch keine Auffälligkeiten. Auf der Maschine hatte ich also noch einmal richtig "Schwein" gehabt.

Bei der Analyse der Netzwerkdaten bin ich auf einige Auffälligkeiten gestoßen, die darauf hinweisen, dass es Team 12 (int80) war, dass uns dermaßen ausgenommen hat. Wie es scheint, haben sie durch einen Overflow mit einem präparierten Paket an den UDP-Port 2342 eine Shell auf TCP-Port 20000 geöffnet. Über diese haben sie Schecks in unserem Namen auf ihr Team ausgestellt. Zuerst haben sie es auf unserem eigentlichen Server probiert. Wenn man von diesem sowas macht, bekommt man aber die Meldung, dass es aus Sicherheitsgründen von einem anderen Rechner aus unserem IP-Bereich machen soll. Dann haben sie sich daran gemacht, nach Alternativen zu schauen. Zuerst wollten sie nmap direkt in der Shell verwenden. Das klappt aber nicht, da es nicht installiert war. Daher haben unser Netz von der ersten bis zur letzten IP mit einem Ping und einem Verbindungsversuch nach laufenden Rechnern durchsucht. Die laufenden Rechner wurden dann der Reihe nach mit einem Verbindungsversuch auf den UDP-Port 2342 und den TCP-Port 20000 bedacht. Der erste Rechner, den die Jungs von der GeorgiaTech gefunden haben war dann der primäre Testrechner. Ebenso hätten sich auch die andere Maschine ansprechen können, von der ich vorhin geredet habe. Von der IP her wäre sie sogar niedriger gewesen, scheinbar hat sie aber länger zum Antworten gebraucht. Ich vermute, dass es aber in dem Fall keinen Unterschied gemacht hätte, auf welcher Maschine sie ihre Sachen machen. In dem Fall hätte nur geholfen, dass wir nicht fahrlässig die Testrechner genauso erreichbar halten wie das "Live-System", sondern den Zugriff auf diese explizit nur unserem Netz erlauben.
Nachdem das System entdeckt war, hatte int80 leichtes Spiel. Immer wieder eine Anfrage generieren, die einen Scheck erstellt, diese von unserem Server an den Zentralserver schicken und die Antwort wieder an sich ausgeben lassen. Das haben sie dann auch innerhalb 15 Minuten 38x wiederholt. Mit Schecks zu je 50.000$. Beim 39. und 40. Scheck bekamen sie die Meldung, dass wir wahrscheinlich Pleite sind und ließen es. Aus dieser Rechnung wären wir zum Zeitpunkt des Beginns der Pleite sogar über 1,9 Millionen gewesen.

Die letzten 50.000, die Torsten nochmal erkämpft hat, haben vermutlich auf dem selben Weg den Besitzer gewechselt. Da lief zwar der Mitschnitt nicht mehr, aber das genau 50.000$ nochmal abgezogen wurden, legen diesen Schluss nahe.

Bitter ist die Erkenntnis für mich dreifach: Erstens hätte das abschotten der Testmaschinen zu meinem Aufgabengebiet gehört. Zweitens das man zuschauen muss und keine Ahnung hat, wie das Geld eigentlich davonläuft und drittens wären wir mit den 1,9 Millionen auf Platz 7 (1,9 Mio + 0,46 Mio von den Quests) gelandet.

Trotz der bitteren Erfahrung kurz vor Schluss glaube ich, dass es allen anderen aus dem Team Squareroots genauso viel Spaß gemacht hat wie mir. Es war eine geniale Mischung aus Spaß, Streß, Lernen und über die Fähigkeiten andere Staunen.
Als nach dem Ende der Session über das "nächste Jahr" gesprochen wurde, musste ich feststellen, dass ich da vermutlich nicht mehr dabei sein kann. Leider.
Als Wolfgang und Laura mich letzten Donnerstag auf der FIM-Fete gefragt haben, ob ich zum Mitmachen Lust hätte wusste ich nicht so richtig, ob mir sowas Spaß machen würde. Da ich nichts anderes vor hatte, dachte ich mir, dass ich ja mal mitmachen könnte.
Im Nachhinein weiß ich, dass es kein Fehler war und ich, wenn sich die Möglichkeit bietet, wieder an einem CTF teilnehmen werde.

Für alle interessierten habe ich die Bilder Online gestellt, die Martin Mink und ich während des ICTF geschossen haben. Zum gesammelten Download gibt es auch ein tgz

09. Dezember 2006  
Ergebnisse
Die Ergebnisse wurden dann, nach ewigem Warten (gefühlt) dann um viertel vier veröffentlicht. In Form eines Videos, in dem alle tanzenden Teilnehmer zu sehen waren. Eine Liste mit den einzelnen Kontoständen wurde natürlich auch noch veröffentlicht. Wir sind leider drittletzter. Mehr dazu schreibe ich morgen, wenn ich ausgeschlafen habe ;-)
Ende...

Das iCTF ist vorbei. Am Ende liefs leider nicht ganz so toll, wie wir uns das vorgestellt haben. Endstand war nicht so berauschend. Uns wurde noch einiges abgenommen. WIr hoffen ja auf unsere Quests-Punkte, insbesondere auf die von Robert.

Jetzt warten alle auf die Ergebnisse.

Warten auf die Ergebnisse

Quiz 6: Matlab Hardcore

Die Aufgabe ist, einen String zu entschlüsseln:

dQ i:dn rgWhieel ldfbiu hnaaknt d'uifnlfeleryra sta tthha elfn.uc
ne0e 0rb0ae0lt0ri0el0'l0sb0?w0
e0Ae0:n0 i0ol0nl0ey0 0Ta0h 0eh0 0lw0ee0sd

und hier der Algorithmus zum verschlüsseln ist gegeben. Leider nicht ganz trivial, nachzuvollziehen, was da eigentlich passiert:

 

function m=matrix_crypt(input)
l=length(input);
s_c=ceil(sqrt(l));
s_c=s_c+mod(s_c,2);
m=double(strcat(input,repmat(char(48),1,s_c^2-l)));
for i=1:3
m=reshape(m,s_c,s_c)';
m=reshape(m,[2,s_c/2,2,s_c/2]);
m=m(:,:,2:-1:1,:);
m=permute(m,[2,3,1,4]);
m=m(:,:,:,s_c/2:-1:1);
end
m=char(reshape(m,1,s_c*s_c));

 

Robert und Matthias arbeiten dran... Man hört immer mal wieder Wortfetzen wie "Matrixtransformation" oder "vierdimensinale Stringmatrix". 99% aller Anwesenden haben bei Erklärungen nach ~ 10 Sekunden abgeschaltet. Nach einigen Korrekturen hat es Robert aber tatsächlich geschafft, das Script so anzupassen, dass es entschlüsselt:

 

 

input='dQ i:dn rgWhieel  ldfbiu hnaaknt d''uifnlfeleryra sta   tthha elfn
.ucxne0e 0rb0ae0lt0ri0el0''l0sb0?w0xe0Ae0:n0 i0ol0nl0ey0 0Ta0h 0e
h0 0lw0ee0sdx';

input

l=length(input);
s_c=ceil(sqrt(l));
m=double(input);
m
l
s_c
for i=1:3
m=reshape(m,[s_c/2,2,2,s_c/2]);
m=m(:,:,:,s_c/2:-1:1);
m=permute(m,[3,1,2,4]);
m=m(:,:,2:-1:1,:);
m=reshape(m,[s_c,s_c])';
end

m=char(reshape(m,1,s_c*s_c));
double(m)

 

Die Lösung:
Q: What's the difference between a hillbilly wedding and a hillbilly funeral?
A: There's one less drunk at the funeral 

In diesem Zusammenhang haben wir nach dem Stile der Chuck-Norris-Facts hier noch ein paar Robert-Schiele-Facts:

  • compiler don't compile programs. Robert Schiele compiles programs.
  • Robert Schiele doesn't decompile programs. He feels the byts until he gets the information he wants
  • Contrary to popular belief, there are no computers, there are just Robuters.

Credits: Matthias 

Das Geld ist Weg :-(

Irgendwem ist es gelungen fast unser ganzes Geld zu stehlen. Und wir wissen nicht, wie es passiert ist. Jetzt stehen wir ohne Geld da :-(

Vorerst haben wir unsere Dienste runtergefahren, um nicht ins negative abzurutschen. Von 1.000.000  haben wir noch 7.600 übrig.

Jetzt suchen wir nach einer Möglichkeit, wieder etwas hoch zu kommen. Die Python-Lücke und vielleicht ein paar Checks... Die Stimmung war kurzeitig am Boden, aber nachdem die ersten 10.000 wieder aufs Konto gewandert sind gabs beifall und wir sind wieder euphorischer.

Code-Review

So macht man Code-Review:

Code-Review, Old School

08. Dezember 2006  
Neue Aufgabe: Movie von tanzenden iCTF-Teilnehmern einsenden

Hier unser Beitrag ;-)

Screenshot vom Movie

Zweiter bei best Hackers

Eben war die Freude groß als wir auf Platz zwei bei den Angreifern hochgerutscht sind. Außerdem haben wir eben für ein Quiz, das auch Punkte gibt, extra Bonus bekommen.

Screenshot 2ter

Nochmal zur Erinnerung: Wir sind die Squareroots

Im Stress
Die kurze Vorlaufzeit hat uns etwas überrannt. Offene Dienste, schlechte Passwörter... Lange Zeit haben wir nur an den Symptomen gedoktert. langsam wird es aber besser. Die Einloggen dürfte sich niemand mehr dürfen, jetzt versuchen wir unsere anderen Dienste zu patchen, die gefundenen Fehler bei den anderen anwenden etc.
1 2  vor»

Copyright © 2005 Philipp Fleck, alle Rechte vorbehalten | Version 2.2