Es muss nicht immer der Fall sein, dass man sich selbst erkennt, wenn man einen Elefanten im Spiegel sieht. Nach einer neuen Studie gehören Elefanten anscheinend zu den wenigen Säugetieren, die sich selbst im Spiegel erkennen können. Bisher wusste man das nur von Affen und Delfinen.
Vor einiger Zeit habe ich über die eVoting-Maschinen der Amis berichtet. Ein paar Wochen später dann über die Maschine, die in Deutschland zum einsatz kommen soll. Über Nico Lumma bin ich auf einen Artikel vom Hamburger Abendblatt aufmerksam geworden, das die Vorgänge um die Wahlen in Amerika beschreibt. Da ist von Vorgängen die Rede, die selbst den Irak als demokratischer erscheinen lassen. Da gewinnen plötzlich, nachdem in Bezirken, die von den Demokraten dominiert werden nach dem Austausch von 5000 Seicherkarten an den Wahlgeräten die Republikaner oder die Wahlergebnisse unterscheiden sich plötzlich extrem von Umfrageergebnisse, die direkt am Ausgang des Wahllokals gemacht werden… Wenn nur die Hälfte aus dem Bericht wirklich stimmt sind die Wahlen in jedem beliebigen afrikanischen Land demkratischer.
Leider wollen die Politiker in Deutschland ebenfalls schon eher über kurz als über lang solche Maschinen einsetzen. Aus meiner Sicht als Informatiker und technisch versierter Mensch sind solche Maschinen aber alles andere als sicher, auch wenn die Hersteller und viele Politiker uns das weismachen wollen. Es gibt keine technische Möglichkeit, die Wahlmanipulation ausschließt. Auch nicht bei der Papierwahl. Allerdings ist letztere Trivial zu verstehen und selbst für jemanden, der von der Technik absolut gar nichts versteht, nachvollziehbar. Das sind die Grundprinzipien der freien Wahl und damit der Demokratie. Wahlmaschinen können dies aber nicht erfüllen, da selbst ich meine Probleme habe die Vorgänge im Detail zu verstehen, geschweige denn Manipulationen daran ausschließen kann. Ich behaupte einfach mal ganz frech, dass 99,9% der deutschen Bevölkerung noch weniger dazu in der Lage sind wie ich. Selbst die restlichen 0,1% werden wohl aber zur selben Empfehlung kommen wie ich:
Wir sind das Volk und wir entscheiden, was in Deutschland passiert und was nicht. Deshalb sollen die Wahlen auch nur so ausgehen, wie wir gewählt haben und nicht, wie es einzelnen gerne recht wäre.
Damit das so bleibt gibt es eine Petition die sich an den Bundestag richtet, und die ersatzlose Streichung des Paragraphens 35 im Bundeswahlgesetz, der den Einsatz von Wahlgeräten erlaubt. So eine Petition ist eine Eingabe aus dem Volk und sollte von möglichst vielen Personen unterschrieben werden, damit sie im Petitionsausschuss auch Gewicht erhält. Daher meine Bitte an dich: Trage dich ebenfalls in diese Liste ein und hilf damit mit, Zustände, wie sie in Amerika eingetreten sind, zu verhindern.
Was ich bis vor kurzem auch nicht wusste und was mich bisher immer davon abgehalten hat, solche Petitionen an den Bundestag zu unterschreiben, war die Domain, auf der das ganze geschah. Ich habe mich gewundert, weshalb der Petitionsausschuss des Bundestages eine Domain in England zur Erfassung der Unterzeichner verwenden. Die Pressemitteilung des CCC hat mich aber aufgeklärt. Es ist das „International Teledemocracy Centre” an der Napier-Universität in Edinburgh. Zwischenzeitlich habe ich auch den entsprechenden Hinweis auf den Seiten des Bundestages gefunden. Das ganze ist also ein Modellversuch, was uns aber nicht davon abhalten sollte, diese Petition zu unterzeichnen, im Gegenteil ist es wichtig solche Petitionen einer möglichst breiten Masse bekannt zu machen um auch in Zukunft die Möglichkeit des einfachen Mitwirkens an der Demokratie in Deutschland zu erhalten und verbessern. Daher nochmal der Aufruf: Unterschrieben und weitersagen!
Das dachte ich mir am Freitag nachmittag. Tags zuvor wurde ja die neueste Version von Ubuntu veröffentlicht. Bisher haben die Updates von Ubuntu auch reibungslos funktioniert und so dachte ich mir, dass es wohl kein Problem sein würde, mal eben auf den nervösen Molch upzudaten. Leider war das in meinem Fall eine Fehleinschätzung.
Die neu zu installierende Version des X-Servers mochte den installierten Opera nicht und bewirkte einen Abbruch der Installation. Dummerweise hatte sich so eine verbaute Situation eingestellt, dass der Paketmanager nun weder den X-Server installieren, noch Opera deinstallieren konnte. Das habe ich dann durch Einsatz der Tools, die der Paketmanager intern benutzt hinbekommen und konnte so die Installation wieder in Gang setzen.
Ob die Probleme der Grund dafür waren, dass das System sich nach einer Stunde komplett aufgehängt hat, weiß ich nicht. Dummerweise passierte das ganze während irgendeinem Prozess, der den Kernel, die Module oder sonstwas wichtiges ersetzt hat. Nach dem harten Neustart ging dann im Prinzip gar nichts. Die grafische Oberfläche war weg, das Netzwerk tot… weiter habe ich dann nicht geforscht, da ich keine Lust hatte, das wieder zu reparieren. Ich habe stattdessen die Konfigurationsdateien gesichert und mir notiert, welche Partitionen Daten enthalten und welche das System und nebenher die Installations-CD runtergeladen und von CD neu installiert. Das „mal eben updaten” hat sich also „etwas” verzögert.
Eine Neuinstallation hat aber auch ihre Vorteile: Der ganze alte Ballast fliegt raus und man hat wieder nur die nötigsten Programme installiert. Beim einstellen meines Profils habe ich nette Mauszeiger entdeckt:

whiteglass in der größten Ausgabe
Die Bilder (Screenshots von Mauszeigern gehen nicht) sind übrigens etwa (also ±5%) in echter größe. Auch wenn sie im ersten Moment unhandlich aussehen funktionieren sie erstaunlich gut und ich bin mir ernsthaft am überlegen, ob ich sie beibehalte.
Was mich auch positiv überrascht hat, war die Geschwindigkeit des hochfahrens. Gefühlsmäßig dauert das ganze Zeugs von Bios, RAID-Controller usw. fast am längsten. Naja fast ![]()
Nein, es hat noch nicht geschneit. Im Gegenteil. Heute war angeblich einer der wärmsten Oktobertage überhaupt.
Seit es das Internet gibt haben Schneeball-Systeme Hochkonjunktur. Auf der einen Seite die bekannten Geld-Abzocker, auf der anderen Seite die Massenmailings mit Kettenmails, Powerpoint-Präsentationen und Boykottaufrufen. Klar war auch, dass neue Kommunikationswege davon nicht verschont bleiben. Bei den Bloggern heißt es dann halt „Stöckchen”.
Ein solches hat mir René virtuell an den Kopf geschmissen. Viele, die mir schon einmal eine dieser Massenmails geschickt hat, wissen, wie ich zu sowas stehe. Entweder ich kenne es schon (was nicht selten der Fall ist), lese es irgendwann in irgendeinem Forum, Blog oder sonstwo oder verpasse auch nichts, wenn ich die Massenmail nicht gelesen habe.
Mit den „Stöckchen” verhält es sich ganz ähnlich. Das ist zwar nicht nur reines stupides Mail-Weiterleiten, aber wir schreiben ja auch das Zeitalter des Mitmachwebs
Aus meiner Sicht also auch nur ein Schneeballsystem.
Trotzdem will ich kein ganzer Spielverderber sein und die Fragen wenigstens beantworten.
5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
5 Dinge, die ich habe, aber lieber nicht hätte:
5 Dinge, die ich nicht habe, und auch nicht haben möchte:
5 Menschen, die dies noch nicht beantwortet haben, von denen ich mir das aber wünsche:
Und? Seid ihr nun schlauer? Punkt eins und zwei könnte man ja zum Beispiel zusammenfassen, da man durch negierte formulierung dasselbe bei beiden Punkten schreiben könnte. Die letzten 5 habe ich mal wie alle anderen Massenmails behandelt.
Wenn ich mit Photoshop arbeite spare ich meistens nicht mit offenen Dokumenten. Da kann es schon mal vorkommen, dass Photoshop meldet, dass eine Aktion nicht ausgeführt werden kann, da nicht genügend RAM verfügbar sei. Ärgerlich ist, dass man Photoshop beenden muss, um dieses Problem zu beheben. Es reicht also nicht, einfach ein paar große Dateien zu schließen. Soweit alles kein Problem, wenn nicht das hier auftritt:

Oder anders ausgedrückt: Speichern nicht möglich, alles was du seit dem letzten Speichern gemacht hast ist verloren, da du nur noch Schließen ohne speichern kannst.
Dafür konnte man Adobe doch schlagen, oder? In meinem Fall war es noch erträglich, da ich erst kurz zuvor gespeichert hatte und maximal 15Minuten verloren gingen. Aber sowas kotzt trotzdem an.
Den heutigen Abend habe ich mit „photoshoppen” verbracht. Ich habe an der Kopfgrafik für die neuen Jungschar- bzw Kibiwo-Seiten im Evangelischen Jugenwerk gebastelt. Ich habe die Grafiken in einen Screenshot gebastelt:
Von mir erstellt sind nur die Grafiken oben Links. Das restliche Design ist Vorgegeben. Die Bilder rechts werden im Zufallsprinzip ausgetauscht.
Gibt es von unabhängiger Seite irgendwelche Einwände, Vorschläge, Verbessungen, Meinungen…?
Momentan windet es auch hier in Mannheim ziemlich stark. Heute morgen, als ich mit dem Fahrrad an die Uni gefahren bin hatte ich Gegenwind. Frei nach „Murphys Law” müsste ich eigentlich bei der Heimfahrt auch Gegenwind haben. Heute war es aber nicht so. Der Wind katkräftig in meine Richtung geblasen, so dass ich mit 25km/h bequem fahren konnte, ohne den Fahrtwind im Gesicht zu spüren. So machts Spaß. Soweit war auch noch alles klar.
Hinter Neuostheim war eine ziemlich große Pfütze, die sich quer über den Weg breit gemacht hat. Mit dem Schwung des Windes im Rücken habe ich mir gedacht, dass ich ganz schlau bin und nicht wegen der Pfütze bremse sondern einfach durch die Wiese nebenan fahre. Leider war das keine so gute Idee, denn auch in der Wiese stand das Wasser und es war ziemlich matschig. Das hatte die logische Folge, dass es kräftig gespritzt hat. Außerdem wäre ich fast vom Fahrrad gefallen, was ich nur mit ein paar beherzten Richtungskorrekturen verhindern konnte, aber die Folge hatte, dass es zu allen Seiten gespritzt hat. Ergebnis:
Ich habe die Aktion zwar ohne Sturz überstanden, aber die Hose ist definitiv ein Fall für die Waschmaschine und die Schuhe müssen auch geputzt werden.
Für die Zukunft merke ich mir: Wenn eine Pfütze quer über sie Straße ist, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Wiese nebenan auch durchnässt ist
Über den Werbeblogger wurde ich auf einen Clip aufmerksam, der im Rahmen der „Kampangne zur wahren Schönheit” gedreht wurde und die Entstehung eines Fotos für ein Werbeplakat für irgendeine Kosmetika im Zeitraffer zeigt.
Das in der Werbung nicht immer der Realität entspricht dürfte zwischenzeitlich hinlänglich bekannt sein. So eine Entstehungsgeschichte eines Bildes ist aber trotzdem faszinierend. Auf den ersten Blick sehen die Bilder kaum so aus, als ob sie dieselbe Person zeigen.
Meine Mutter wollte vor einigen Wochen, als ich nach sie sich gewundert hat, weshalb ich schon Sonntagmorgens Richtung Mannheim aufgebrochen bin, von mir wissen, was den nun „Geocachen” genau ist. Meine Erklärung habe ich mit dem Angebot verbunden, einen Cache gemeinsam mit ihr zu heben. Diese Idee haben wir dann zu einer Familienwanderung ausgebaut.
Gestern war es dann soweit, dass wir einen Termin gefunden haben, an dem alle Zeit haben und ich meine Familie in die Geheimwelt des Geocachens einführen konnte. Leider konnte meine Mutter und die Freundin meines Bruder wegen Krankheit dann aber doch nicht mit. Wir anderen haben uns gestern dann aber trotz angekündigtem Regen auf den Weg in den Schönbuch gemacht. Auf dem Weg dorthin kam dann auch der Scheibenwischer des Autos kräftig zum Einsatz. An unserem Ausgangspunkt angekommen, haben wir beschlossen, die Erklärungen, wie das ganze jetzt genau funktioniert noch im Auto zu behandeln. Da war es wenigstens trocken. Als wir ein paar Minuten später ausgestiegen sind hat es zwar noch getröpfelt, aber es war quasi im Begriff aufzuhören. Nach dem gemeinsamen Gruppenbild, bei dem der Selbstauslöser etwas schlecht gezielt hat, zum Start legten wir dann los.
Zum einstimmen und aufwären haben wir dann zuerst den „Da Guck No-Kayh”-Cache {gt:48.580316666,8.9368333333,Da Guck No-Kayh} gehoben. Ich hatte mir den Cache sozusagen als Übung für den sicheren Versteck-Erkenn-Blick gedacht. Nach wenigen Minuten hatten wir den Cache auch. Eine wirklich gute Idee fand ich das Logbuch des Micro-Caches, das in eine Film-Hülle eingebaut war:
Auf dem Rückweg Richtung Parkplatz, dem Ausgangspunkt des eigentlichen Caches haben wir uns dann unserer Regenjacken entledigt, da die Sonne raus kam. „Schönbuch - Nordschleife” {gt:48.580383333,8.938816666,Schönbuch Nordschleife}, der eigentliche Cache, den wir an diesem Tag heben wollten ist ein Multi-Cache mit insgesamt 15 Stationen, die an einer Strecke mit über 15km verteilt sind. Die einzelnen Stationen waren größtenteils gar nicht so einfach zu finden, da es keine echten Caches waren, sondern lediglich Edding-Beschriftungen die die nächsten Koordinaten angaben. Wenn an den angegebenen Koordinaten eine Sitzbank steht und sonst nichts als Bäume, dann ist es ziemlich klar, wo man suchen muss. Wenn man dagegen mitten im Wald steht und auf Bäumen die Inschriften suchen muss wirds selbst mit den verschlüsselten Hinweisen schwer:
Wir haben aber trotzdem alle Stationen gefunden und konnten den Final dann aber erfolgreich heben, auch wenn uns allen zum Schluss nach gefühlten 20-25km gereicht hat. Glücklicherweise war es zurück zum Auto nicht mehr weit
Spaß hat es übrigens allen trotzdem gemacht – haben sie zumindest gesagt.
Im laufe des Nachmittags haben wir beschlossen, dass die beiden zu Hause gebliebenen auch noch einen Mini-Cache heben müssen, bevor wir den Tag gemeinsam mit einer Raclette-Runde abschließen.
Der Schönbuch ist zur Zeit übrgens wirklich schön, da sich das Laub momentan in allen möglichen Farben einfärbt. Besonders wenn die Sonne gegen die Blätter scheint und strahlend blauer Himmel ist kann man das Bild gar nicht beschreiben und der Foto bringt die Stimmung nicht mal annähernd rüber.
Komisch war, dass wir den kaum Menschen getroffen haben, was für die Gegend eigentlich sehr ungewöhnlich ist. Böse Zungen nennen die Wege dort Highways. Scheinbar waren die meisten aber vom schlechten Wetter des Morgens abgeschreckt und so trafen wir in den ersten 3 Stunden insgesamt vielleicht 10 Jogger und Radler und zuätzlich noch eine Horde Kinder, die scheinbar einen Kindergeburtstag an einer Grillhütte feierten. Es war aber eigentlich gar kein schlechtes Wetter, die meiste Zeit hat sogar die Sonne gescheint. Das haben die Leute scheinbar irgendwann dann auch mitbekommen und als wir Richtung Herrenberg kamen begegenten uns auf einmal ständig irgendwelche Leute…
Unterwegs habe ich übrigens noch zwei Panoramen mit dem Ausblick vom Schönbuch in Richtung Süden geschossen:
Der amtierende US-Präsident hat sich letzte Woche zum Herrscher des Universums ausgerufen.
Nationen, die sich nicht amerikanischen Interessen gemäß verhielten, werde der Zugang zum All versperrt.
Auf im-coma meint Ollie, über den ich auf diese Meldung aufmerksam wurde, dazu:
Das mit der Mauer, hat schonmal einer versucht - aber im Weltall?
Ich bin mal gespannt, wann die ersten Laser-Waffen entwickelt werden, die aus dem Weltall ganze Landstriche braten. Der passende James Bond ist ja noch der aktuelle („Stirb an einem anderen Tag”, 2002). Oder doch lieber die EMP-Waffe aus „Goldeneye” (1995). Naja vielleicht wollen die Amis den Zugang zum All ja wie in „Man lebt nur zweimal” (1967) die Raufmahrzeuge der anderen Nationen mit einem großen Raumschiff „auffressen”
Mal Ernsthaft: Da zweifelt man als normaldenkender Mensch doch an der Zurechnungsfähigkeit oder?
...zumindest indirekt. Vor langer Zeit hatte ich ja mal einige ungebetene Anrufe von Tele2, woraufhin ich ihnen einen Beschwerde-Brief geschrieben habe und mich auf das Datenschutzgesetz berufen habe und Auskunft darüber wollte, wie sie zu meinen Daten gekommen seien.
Lange habe ich nichts von ihnen gehört. Leider habe ich es vergessen und nicht weiter verfolgt. Ende Juli hatte ich zwar nochmal daran gedacht, aber auch nichts weiter unternommen. Letzten Freitag habe ich dann nochmal eine eMail an den Datenschutzbeauftragten geschrieben, welche im Gegensatz zur ersten Mail damals nicht gebounced wurde. Und was lag nun in meinem Briefkasten (wohlgemerkt der an der Haustür, nicht der Elektronische)? Eine Antwort auf meine Anfrage!
Es schreibt die Firma Bürgel, eine Firma deren Spezialität Direktmarketing ind Inkasso ist (welch Kombination), dass Tele2 ihnen meine Anfrage weitergeleitet hat und sie den Vorgang geprüft haben.
Ergebnis: Sie haben die Daten auch nur von verschiedenen externen Anbieter gekauft und da sie sich an die Gesetze halten, haben sie alles brav nach übermittlung an Tele2 gelöscht und können mir daher keine weitere Auskunft über die Herkunft der Daten erteilen.
Super Sache oder? Da bringt das beste Datenschutzgesetz nichts, wenn sich die Firmen dahinter verstecken. Man sagt als Adress-Verkäufer einfach, dass man die Daten von vielen verschiedenen Anbietern einkauft und da man sich an die Bestimmungen hält und die Daten sofort nach Gebrauch löscht kann man nicht mehr nachvollziehen, wie man zu der einzelnen Adresse gekommen ist und schon kann man munter die Daten ganzer Telefonbuch-CDs als „Personen mit Zustimmung zu tausenden Werbeanrufen” verkaufen.
Der Brief war übrigens an ‚Phillip Fleck’ adressiert. Copy&Paste wars zumindest in der Adresse nicht. Der Rest dürfte ein Standardbrief gewesen sein.
Ein paar Fragen bleiben nun aber doch: Wieso reagiert Tele2 nicht auf ein Einschreiben, aber eine eMail binnen weniger Tage? Ist da möglicherweise System dahinter, da jetzt die Daten sicher gelöscht sind? Ich habe es zwar nicht gefordert, aber ich hätte nach den drei Anrufen eigentlich schon noch eine Stellungname seitens Tele2 direkt erwartet. Mir ist es aber irgendwie zu doof jetzt da noch rummachen.