05. Oktober 2008
vierundsiebzigfach verschlüsselt
geschrieben von
philipp
am
05.10.2008 um 21:44 Uhr,
geschrieben in
Mannheim,
Datenschutz,
Sicherheit
Da ich ja Internettechnisch aktuell zu Hause eher schlecht angebunden bin habe ich mal den Netstumbler angeworfen um zu schauen, was sich in der Nähe so alles an WLANs findet... Innerhalb von acht Minuten habe ich in meiner Wohnung sage und schreibe 74 WLANs empfangen. Die Zahl hat mich schon sehr überrascht, noch mehr allerdings, dass kein einziges Unverschlüsseltes dabei war. Ich habe den Eindruck, dass die Aufklärungsmaßnahmen in Zeitung und Fernsehen Wirkung gezeigt haben und zwischenzeitlich nur noch die WLANs unverschlüsselt sind, die es auch sein sollen.
30. September 2008
Umzug leicht gemacht
geschrieben von
philipp
am
30.09.2008 um 21:08 Uhr,
geschrieben in
aus meinem Alltag,
Kommentare,
Unverständliches,
Blamage
Umziehen ist eigentlich ganz einfach: Sachen in Kiste packen, Kiste in neue Wohnung tragen, Kiste auspacken, Fertig. Ok, mit dem auspacken bin ich noch nicht ganz so weit, aber das soll jetzt nicht das Thema sein.
Wenn man nun aber einen Telefonanschluss bzw die Rufnummern mit umziehen möchte wirds schwierig. Denn je nach dem, bei was für einem Anbieter man den Anschluss geschaltet hat unterscheiden sich die Auswirkungen doch ganz erheblich: Bei der Telekom: Umziehen geht ohne Komplikationen. Bei einem Arcor-Anschluss ist das auch möglich, zwingt einem aber wieder ganz geschmeidige 2 Jahre Mindestvertragslaufzeit auf. Der Abschuss bringt aber 1&1: Wenn man einen Komplettanschluss von 1&1 geschaltet hat kann man diesen umziehen lassen. Nicht möglich ist aber, die Rufnummer mitzunehmen. D.h. selbst wenn man innerhalb eines Hauses in eine andere Wohnung umzieht verliert man die Rufnummer. Wenn man dies verhindern und zu einem anderen Anbieter wechseln will und darf man nur genau zum Ende der 2jährigen Vertragslaufzeit umziehen, da man sonst ein Problem hat. Denn Rufnummern frühzeitig freigeben? Sowas gibt es bei 1&1 nicht. Ach ja, lustigerweise gilt dies auch für Handynummern, die man bei 1&1 im 4DSL-Vertrag mit bekommt.
Richtig lustig wird es aber, wenn man umziehen und gleichzeitig den Anbieter wechseln will: Da kann man entweder seine Nerven und Geldbeutel bis zum Anschlag belasten oder einfach auf die Rufnummer verzichten: Ich war in meiner alten Wohnung bei Arcor. Ich will in der neuen Wohnung zu 1&1. Die können aber keine Rufnummern sondern nur Anschlüsse mit ihren Rufnummern portieren. Um zu erreichen, dass ich die Rufnummern vom alten Anschluss in der neuen Wohnung nutzen kann habe ich zwei Möglichkeiten:
Möglichkeit 1: Anschluss von Arcor umziehen lassen und damit nochmal zwei Jahre an Arcor gebunden sein -> Mehrkosten bei gleicher Leistung gegenüber 1&1: ~190€
Möglichkeit 2: von der Telekom neuen ISDN-Anschluss in die neue Wohnung legen und darauf die Nummern portieren lassen. Den neuen Anschluss dann mit 7tägiger Kündigungsfrist bei der Telekom zu 1&1 portieren. Aufwand: Riesig, Mehrkosten: mindestens 60€
Ich habe mich, nachdem ich heute über 2h mit irgendwelchen Hotlines telefoniert und alle möglichen und unmöglichen Fälle durchdiskutiert habe, dazu entschlossen, die Rufnummern in den Wind zu schießen und darauf zu vertrauen, dass die Leute, die mich wirklich erreichen wollen entweder auf dem Handy anrufen (anders bin ich momentan eh nicht erreichbar) oder die neue Nummer irgendwie rausfinden

Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass man zu 1&1 nur wechseln sollte, wenn man entweder nicht an seinen Telefonnummern hängt oder bereit ist, Klimmzüge wie tageweise Schaltung eines Telekom-Anschlusses mit den damit verbundenen Kosten zu machen. Andere Möglichkeiten sehen die Prozesse bei dem "kleinen" Anbieter aus Montabaur mit rund 7,5 Millionen Kunden nach meiner Erfahrung nicht vor. Schon traurig.
Schneller wie die GEZ gehts nicht...
geschrieben von
philipp
am
30.09.2008 um 20:49 Uhr,
geschrieben in
aus meinem Alltag,
Kurioses,
Mannheim
ich bin letztes Wochenende umgezogen. Also so genau vor 3 Tagen. Gestern, also am ersten Werktag nach dem Umzug lag was im Briefkasten? Eine Aufforderung der GEZ zur Anmeldung der Rundfunkempfänger. Mit einer Frist von 14 Tagen. Die meisten Adressen bekommt die GEZ meines Wissens ja direkt von den Einwohnermeldeämtern, aber da ich erst heute morgen mich umgemeldet habe fällt das EMA schon mal als Datenquelle flach. 
Wenn man sich den Brief von der GEZ aber genau anschaut, stellt man fest, dass er diesmal nicht aus Köln, sondern vom "Servicebüro Rundfunkgebühren H. Judith" mit einer Postfachadresse in Mannheim kommt. Auf dem Briefkopf prangt ein "Im Auftrag des SWR"-Logo... Die Anmeldung soll ich auch nicht nach Köln schicken, sondern an das Postfach. Ein eindeutiger Fall von "Ich will meine Provision"
Die Freude mache ich dem Herrn/der Frau Judith aber nicht und melde mich übers Internet um
11. September 2008
DB-Carsharing
geschrieben von
philipp
am
11.09.2008 um 22:40 Uhr,
geschrieben in
aus meinem Alltag,
Mannheim,
Deutsche Bahn,
Unterwegs
Heute habe ich das erste mal DB-Carsharing ausprobiert und was soll ich sagen? Das ist erstaunlich unkompliziert und funktioniert wunderbar: Heute mittag habe ich per Internet ein Auto in Mannheim für heute abend bestellt. Am Bahnhof bin ich zum Parkplatz des Autos gelaufen, habe die Karte an die Windschutzscheibe gehalten und bin eingestiegen. Der Zündschlüssel lag im Handschuhfach. Kurzer Check ob alles OK ist und los gehts. Umgekehrt wars genauso einfach: Auto wieder auf den Parkplatz, Schlüssel ins Handschuhfach und mit der Karte wieder verschließen. Aufwand: kaum mehr, als in das eigene Auto einsteigen. Kosten für 2h: 7.89€ plus rund 4€ für die verfahrene Kilometer. Dafür bekommt man noch kein Auto

Ach ja, die Fahrt ging zum Baumarkt, da ich für den bevorstehenden Umzug noch ein paar Dinge brauchte (Umzugskartons und so..)
05. September 2008
betrunkener Hochspringer...
geschrieben von
philipp
am
05.09.2008 um 22:59 Uhr,
geschrieben in
Spaßiges,
aus dem Web,
Kurioses,
Spiegel Online
Im Spiegel-Online-Artikel wird von einer Vermutung gesprochen. Wenn man den Clip bei Youtube anschaut ist es imho eindeutig: der ist sturzbesoffen!
schneller Zwischenstop
geschrieben von
philipp
am
05.09.2008 um 22:52 Uhr,
geschrieben in
aus meinem Alltag,
Kurioses,
Mannheim,
Unterwegs
Als ich vorhin mit der Straba nach Hause gefahren bin war ich nach dem Aussteigen etwas irritiert, dass die Straßenbahn kurz nach dem Anfahren ohne ersichtlichen Grund wieder langsamer wurde und anhielt. Als plötzlich jemand rechts aus der Dönerbude rauslief, der Fahrer die Tür öffnete und die Ware entgegennahm, war mir es dann aber auch klar warum er wieder langsam wurde. Glücklicherweise ist die Dönerbude direkt an der Straße. Sonst wäre der Straßenbahnfahrer wahrscheinlich verhungert
03. September 2008
Dr. Watson lässt grüßen
geschrieben von
philipp
am
03.09.2008 um 22:35 Uhr,
geschrieben in
aus meinem Alltag,
Kurioses,
Screenshots
Mein Thinkpad zickt manchmal, wenn man ihn in Standby schickt und schießt beim Wechsel in den Standby oder beim wieder aufwachen immer mal wieder ein paar Prozesse ab. Gestern hatte ich dann aber ein wirkliches Extrem. Es wurde nur noch der Desktop angezeigt. Ein Blick in den Task-Manager (Strg+Alt+Entf geht glücklicherweise fast immer) brachte dann folgendes zu Tage:

29 Mal Dr Watson. Da war ordentlich was auf die Schnauze gefallen. Da hilft nur noch ein Neustart
Denjenigen, die gerne mehr über Dr. Watson wissen würden sei die Seite von Andreas Müller empfohlen.
Diese Meldung bekam ich die Tage von meinem Thunderbird geworfen.
Ein kurzer Blick in die Datei hat dann Erhellung gebracht: Der Junk-Ordner enthielt 1.135.488 Mails und war 4GB groß. Nachdem 4GB auf einem 32-Bit-System eine magische Grenze ist, war klar: Es geht nicht mehr rein in den Junk-Ordner. Der Junk-Ordner muss geleert werden.
Es stellt sich noch die Frage, ob die Spammer das befolgt hätten und mir keinen Spam mehr schicken, schließlich passt ja nix mehr in den Junk-Ordner 
Ach ja, ich habe nachgeschaut: die erste Mail im Junk-Ordner war vom 25.6., die Fehlermeldung habe ich am 1.9. bekommen. Das heißt die 4Gig waren in 68 Tagen gefüllt. Jeden Tag durchschnittlich 60MB oder 16.698 Stück Spam. Jede Sekunde 731 Bytes. Jedes Mail 3.782 Bytes
14. August 2008
OpenAir Kino Schloß Gottesaue
geschrieben von
philipp
am
14.08.2008 um 08:19 Uhr,
geschrieben in
Moblog
Gestert abend waren einige Kollegen und ich im
OpenAir Kino am Schloß Gottesaue in Karlsruhe. Wir waren sehr angetan von der Atmosphäre dort. Etwas kühl war es gestern vielleicht, dem hätte aber durch eine mitgebrachte Decke abhilfe geschaffen werden können. Insgesamt also durchaus lohnenswert wiederholt zu werden.
12. August 2008
Ich wollte eben mal schnell eine ältere Version von Nero runterladen, zu der ich noch eine Lizenz besitze. Bevor ich downloaden konnte wurde ich aber verpflichtet, meine eMail-Adresse anzugeben, an die Ahead zukünftig gedenkt, Tipps, Sonderangebote und Produktinformationen von Nero zu schicken....

Manchmal fragt man sich echt, was sich die Firmen eigentlich denken. Mich würde schon interessieren, wie das Verhältnis Fake zu echten Adressen ist. Und wie Ahead dazu steht, wenn meine Adresse von jemanden einfach so eingetragen wurde... In Deutschland spricht die landläufige Rechtssprechung soweit ich weiß von double-opt-in und ich bezweifle mal, dass das hier gegeben ist.
01. November 2007
Wie jetzt?
geschrieben von
philipp
am
01.11.2007 um 22:55 Uhr,
geschrieben in
kommentierte News,
aus dem Web,
Kurioses,
Spiegel Online
Heute in meinem (selbstgebastelten) Feedreader gesehen:

Ich fand lustig, dass die beiden Meldungen direkt untereinander standen und scheinbar innerhalb einer Minute 1.000 Leute mehr entlassen werden sollen. Die Meldungen haben sich zwischenzeitlich übrigens nicht verändert und Spiegel-Online meldet weiterhin 12.000, Tagesschau.de 11.000 gestrichene Stellen
Alles neu...
geschrieben von
philipp
am
01.11.2007 um 22:52 Uhr,
geschrieben in
Blog-News
... macht der Mai November. Nach langer Zeit des "schweigens" starte ich einen neuen neuen Anlauf und blogge wieder über dies und das was mir so über den Weg läuft oder was ich sonst so erlebe.
19. September 2007
billiger
geschrieben von
philipp
am
19.09.2007 um 22:22 Uhr,
geschrieben in
aus meinem Alltag,
Bilder,
Seckenheim,
Unverständliches,
Einkaufen
Gestern war ich im Penny einkaufen. Lebensmittel und so. Etwas gestutzt habe ich am Käseregal. Beim Gouda war ein Signalfarbenes "Billiger"-Schild. Ich habe mich schon gefreut, dass sie zumindest zeitweise die verteuerung vom Anfang des Monats rückgängig machen. Als ich dann auf den Preis geschaut habe kam dann aber die Ernüchterung, die relativ schnell in Ärgernis umgeschlagen: Der Preisrückgang war von 2,22€ auf 2,19. Also satte 1,3%! Das ist ein Schlag ins Gesicht des Kundens, wenn man weiß, was drei Wochen vorher draufgeschlagen wurde: 31,4% (1,69€ auf 2,22€ ). Sachlich sicher korrekt, dass das Produkt billiger ist, praktisch erwarten aber alle Kunden bei so einen Schild, dass es deutlich billiger ist. So kann mans auch machen...
04. September 2007
Ärger mit ebay
geschrieben von
philipp
am
04.09.2007 um 17:21 Uhr,
geschrieben in
aus meinem Alltag,
eBay,
Unverständliches,
Sicherheit
Eigentlich habe ich derzeit keine Zeit fürs bloggen... Aber das, was ich eben mit ebay erlebt habe musste ich dann doch direkt los werden:
Ich wollte mein Passwort vom eBay-Account ändern. Das Passwort war seit Erstellung des Accounts im April 1999 dasselbe. Ja, ich weiß, sehr sicher... Genau deshalb und weil ich den Account im Prinzip nicht nutze (10 Bewertungen seit ebenda) wollte ich ein Passwort setzen, dass ich nur dafür verwende, ich in einem Passwort-Safe ablege und dann vergesse. Das Ändern des Passworts hat sich aber als deutlich schwieriger herausgestellt, als ich mir das vorgestellt habe: Es ging nicht. Fehlermeldung kam auch keine. Nach dem Absenden des Formulars bin ich auf Mein Ebay gelandet. Ohne Meldung ohne nix. Ausloggen und wieder einloggen. Immer noch altes Passwort. Nochmal versucht. Wieder nix. Schon die ganze Zeit hat die Anzeige, ob das Passwort sicher ist, nicht funktioniert. Also versuche ich es mal mit einem anderen Rechner und einem anderen Firefox-Profil. Manchmal blockiert mein rigeros eingestellter Adblock ja mal weg. Wieder dasselbe: Keine Statusanzeige, keine Meldung, direkt in Mein Ebay gelandet und kein Passwort geändert.
Ich konnte es zwar irgendwie nicht glauben, dass ebay die Firefox-Nutzer immer noch dermaßen ignoriert, habe es aber trotzdem mit dem IE7 versucht. Auch hier funktioniert die Anzeige, wie gut das Passwort ist, nicht. Dafür kam nach Absenden wenigstens eine Fehlermeldung: Ich solle doch bitte auch die Sicherheitsfrage ausfüllen. Ich finde die zwar immer dermaßen unnötig, da sie entweder deulich einfacher rauszufinden sind als meine Passwörter und außerdem sehe ich es nicht ein, dass ebay auch noch den Mädchennamen meiner Mutter erfährt. Die betreiben schon so genug Datamining.
Nachdem ich dann die Sicherheitsfrage ausgefüllt habe (und damit die Sicherheit meines Accounts um mindestens 50% gesenkt habe) ging dann im IE auch das Speichern. Ich dachte zuerst, dass es vielleicht an der Sicherheitsfrage lag und dass es jetzt vielleicht auch im Firefox geht – doch weit gefehlt: Es funktioniert immer noch nicht. Unter Linux funktioniert es dagegen auch mit dem Firefox ohne Probleme… Eigentlich wollte ich jetzt über eBay schimpfen und mich darüber auslassen, wie man es sich heutzutage leisten kann, 20-30% aller Benutzer so zu benachteiligen. Mir fiel aber nich ein, dass ich in den Profilen unter Windows jeweils den Referer deaktiviert haben. Nachdem ich den wieder mitgesendet habe wurden auf einmal auch die Meldungen angezeigt…
Also schimpfe ich eben nicht über Benachteiligung von Browsern sondern über die Annahme, dass alle den Korrekten Referer mitschicken. Ich meine, dass kann man machen, aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Vor allem frage ich mich, was es bringen soll? Ob eBay damit ernsthafe Versuche von Betrügern verhindert? Eher nur die, die keine Ahnung davon haben und die würde man auch einfach erwischen.
11. August 2007
Letztes und
vorletztes Jahr habe ich mich Ende August bzw Anfang September darüber ausgelassen, dass es schon wieder Weihnachtssachen zu kaufen gibt. Zwischenzeitlich weiß ich auch, warum das so ist. Es liegt am Weihnachtsmann und der Weihnachtsfrau, die
fremd gingen.